Krise in Mali: Der Fluch der Altlasten

Julia Raabe und Stefan Brändle aus Paris, 16. Mai 2013, 20:06
Mit Milliardenhilfe und UN-Truppen will die internationale Gemeinschaft in Mali für Stabilität und Frieden sorgen

    • Ein schwedischer Soldat beim Training mit der malischen Armee 60 Kilometer außerhalb von Bamako. Die EU, darunter auch österreichische Soldaten, versucht mit Ausbildungsmaßnahmen die malischen Truppen zu stärken.
      foto: ap photo/baba ahmed
      Mit Blick auf die Perspektiven des westafrikanischen Krisenstaates Mali geriet ein hochrangiger EU-Vertreter regelrecht ins Schwärmen. Ja, die Lage sei zwar schwierig, räumte er bei einem Seminar des International Peace Institute in Wien in dieser Woche ein, aber nach der französischen Militärintervention sei alles auf dem richtigen Weg. Ende gut, alles gut?
      http://derstandard.at/1363711310239/Krise-in-Mali-Der-Fluch-der-Altlasten
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Kommentar: Mission Mali zum Erfolg verdammt

DW, Afrika: Die Geberkonferenz in Brüssel war für Mali ein großer Erfolg: Die 100 Teilnehmerländer und Institutionen sagten Hilfen über 3,25 Milliarden Euro zu. Hoffnungssignal und Bürde zugleich, meint Claus Stäcker.

Über drei Milliarden Euro für Mali: Das ist eine Menge Geld, mehr als man erwarten konnte. Nicht nur die USA, die Weltbank und die EU sind im Boot, auch die Islamische Entwicklungsbank. Das spricht für ein globales Interesse an einem sicheren Mali.

Und doch weiß die Welt spätestens seit Irak und Afghanistan, dass man sich auch mit noch so vielen Milliarden kein Wunschland backen kann. Die Mali-Hilfe ist eine gewagte Zukunftsinvestition. Denn es sind Milliarden für ein Mali, das es noch gar nicht gibt. Ein demokratisches Land. Ein Mali, das nach Krieg, Putsch und Militärintervention zur Besinnung kommt. Das seine Korruption in den Griff kriegt. Ein Mali, das weltoffen und laizistisch ist, zugleich zuverlässig, stabil und sicher.
http://www.dw.de/kommentar-mission-mali-zum-erfolg-verdammt/a-16819468

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Einsatz in Mali: Qaida-Kommandeur ruft zum Heiligen Krieg gegen Frankreich

AQMI-Anführer Annabi: "Französische Interessen sind ein legitimes Angriffsziel"
AFP/ Youtube

Paris/Hamburg – Die Terrororganisation al-Qaida im Islamischen Maghreb (AQMI) ruft zu Anschlägen gegen französische Ziele in aller Welt auf. Frankreich führe einen „Kreuzzug gegen die Muslime“ und halte ein „Land des Islam“ besetzt, sagte AQMI-Kommandeur Abu Obeida Jussef al-Annabi in einer Audiobotschaft, die am Dienstag im Internet veröffentlicht wurde. Darin rief er alle Muslime zur Mobilisierung und zum Dschihad gegen Frankreich auf. Die knapp 20-minütige Ansprache ist auf den 25. April datiert.

Hintergrund der Drohung ist der französische Militäreinsatz gegen militante Islamisten in Mali. Im Januar hatte Paris eine Intervention in dem nordafrikanischen Land gestartet. Die Armee konnte in den Wochen danach die Islamisten aus den wichtigsten Städten vertreiben, die sie zuvor monatelang besetzt gehalten hatten. Seit einigen Wochen häufen sich jedoch wieder die Angriffe auf Posten der französischen Armee und des malischen Militärs. Dabei wurde in der vergangenen Woche ein französischer Soldat getötet. Französische Interessen seien seit dem ersten Tag des Mali-Einsatzes ein „legitimes Ziel“ für Angriffe, sagte Qaida-Kommandeur Annabi.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/al-qaida-im-islamischen-maghreb-ruft-zu-anschlaegen-in-frankreich-auf-a-898601.html

 

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Jahreshauptversammlung von africa-co-operation e.V.

Diemarden, 26.04.2013
Am 01.Juni 2013 ist es soweit. Zum ersten Mal wird die Jahreshauptversammlung einberufen. Diese wird am Sitz des Vereins um 20 Uhr stattfinden. Alle Mitglieder sind aufgerufen zu kommen und konstruktiv mitmachen. Natürlich wird erst der offizielle und notwendige Teil erledigt, der folgende Punkte umfasst:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung
  3. Feststellung der Beschlussfähigkeit
  4. Genehmigung der Tagesordnung
  5. Jahresbericht des Vorstands
  6. Kassenbericht und Prüfung
  7. Jahresbericht Schriftführer
  8. Aussprache zu den Berichten
  9. Entlastung der Vorstandschaft
  10. Besprechung der Projekte und des weiteren Vorgehens
  11. Verschiedenes, Sonstiges, Bekanntgaben
  12. Neuwahlen, falls erforderlich
  13. Schlusswort des Vorsitzenden

Danach möchten wir gerne noch die laufenden Projekte besprechen und hier Lösungen suchen. Auch Nichtmitglieder können gerne kommen. Hier bitte ich allerdings, dies vorher kurz per mail mitzuteilen, damit genügend Platz vorhanden ist.

 

UN beschließen Friedenstruppe für Mali

UN, DW, 25.o4.13
12.600 Soldaten sollen künftig in Mali für Ruhe und Ordnung sorgen und islamistische Separatisten bekämpfen. Das beschloss der UN-Sicherheitsrat. Vor allem Frankreich hatte auf den Aufbau der Friedenstruppe gedrängt.

Der Beschluss im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen fiel einstimmig: Vom 1. Juli an soll eine internationale Friedenstruppe die Bedrohung durch islamistische Separatisten eindämmen. außerdem sollen die rund 12.600 Soldaten der Regierung Malis helfen, die öffentliche Ordnung wiederherzustellen.
http://www.dw.de/un-beschlie%C3%9Fen-friedenstruppe-f%C3%BCr-mali/a-16772896?maca=de-rss-de-top-1016-rdf

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Frankreich verlängert Mandat für Mali-Mission

23.04.13, Paris

Ohne Gegenstimmen hat Frankreichs Parlament das Mandat für die Mission in Mali verlängert, doch die Truppenzahl soll sinken. Premierminister Ayrault bezeichnete den Einsatz als „politischen Erfolg“.

Frankreich verlängert Mandat für Mali-Mission

Foto: AFP Frankreich

Das französische Parlament hat wie erwartet grünes Licht für die Verlängerung der Militärmission im westafrikanischen Krisenstaat Mali gegeben. Bei der Abstimmung am Montag in der Nationalversammlung gab es keine Gegenstimmen, nur die kommunistischen Abgeordneten und ihnen politisch nahestehende Parlamentarier enthielten sich.
http://www.welt.de/politik/ausland/article115517525/Frankreich-verlaengert-Mandat-fuer-Mali-Mission.html

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President: Mali Will Be Ready for July Vote

By BABA AHMED Associated Press, BAMAKO, Mali April 19, 2013 (AP)

Mali’s interim president on Friday sought to reassure international partners that the country fighting a war against radical Islamic fighters will be ready to hold democratic elections by July as promised.

President Dioncounda Traore made the comments before a meeting in the capital that included representatives from the United Nations, the European Union, the African Union, and the West African regional bloc known as ECOWAS.
http://abcnews.go.com/International/wireStory/president-mali-ready-july-vote-18997114

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Mali verschenkt Top-Level-Domains „.ml“

Julian Wolf , am Samstag, 13.04.2013 17:36 Uhr

Der Staat Mali plant zur Mitte des Jahres, Adressen seiner Top-Level-Domain .ml kostenfrei zu verschenken. Damit wäre das afrikanische Land neben den Tokelau-Inseln der zweite Anbieter von kostenlosen Adressen mit Standard-Domain. Bevor sich allerdings jeder Internetnutzer an den Domains bedienen darf, werden zunächst Inhaber von Namensrechten und zahlende Kundschaft bevorzugt.
http://www.gulli.com/news/21272-mali-verschenkt-top-level-domains-ml-2013-04-13

Das erwachende Land

NOUAKCHOTT – 05. April 2013

Vor zwei Tagen ist Saleck Najem wieder auf die Straße gegangen. Eine junge Frau namens Penda Sogué, schwanger und Mutter eines Sohnes, war vor einer Woche von einer Gruppe Männer vergewaltigt und umgebracht worden. Die Polizei verhaftete die Täter nur Stunden später. Aber Saleck Najem traut der Justiz seines Landes nicht. Hunderte Menschen protestierten mit ihm am Mittwoch in der mauretanischen Hauptstadt Nouakchott, sie forderten Gerechtigkeit, und weil Saleck Najem dort viele sagen hörte, die Täter hätten die Todesstrafe verdient, setzte er sich noch am gleichen Abend an sein Laptop und schrieb auf seine Facebookseite: „Der Staat soll strafen, aber er darf keine Rache üben.“
http://www.fr-online.de/politik/mauretanien-das-erwachende-land,1472596,22283756.html

Roadbook der Malihelfer jetzt online

Göttingen, 24.03.2013

Seit heute steht nun ein detailliertes „Roadbook“ zur Verfügung. Ein Roadbook ist so etwas wie ein Logbuch bei der Schifffahrt und beschreibt Ereignisse die sich auf der Fahrt ereignen.
Beschrieben werden in kurzen Texten und Bildern der Ablauf und Aufenthalte der Fahrt, die Arbeiten und eben auch die Kosten.
Für die Projektplanung ist detaillierter Ablauf protokolliert worden, der bereits den Mitgliedern und dem Partnerverein übermittelt worden ist.
Nur durch Information wird gewährleistet, dass alle Spender und Helfer wissen wo und wie die Gelder verwendet wurden. Dies schafft die Transparenz, der wir uns verpflichtet haben.

Hier möchte ich nochmals allen Helfern und Spendern Danken.

Johannes Albers

Hier geht’s zum Roadbook: www.jurau-die.de/Roadbook-2.htm

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