Kurzes Video aus Bamako vom 12.01.2012, Deutsche Welle
http://mediacenter.dw.de/german/video/item/807089/Ausnahmezustand_in_Mali/
Kurzes Video aus Bamako vom 12.01.2012, Deutsche Welle
http://mediacenter.dw.de/german/video/item/807089/Ausnahmezustand_in_Mali/
, Paris/Bamako. Frankreich hat nach der Entsendung von Truppen in Malis Konfliktgebiete erste Erfolge im Kampf gegen die islamistischen Rebellen verkündet.
Die Luftwaffe habe die mutmaßlich von Al-Kaida-Kämpfern geführten Aufständischen aus der Stadt Kona im Landesinneren zum Rückzug gezwungen. Bei den Kämpfen in dem westafrikanischen Staat sei ein französischer Hubschrauberpilot getötet worden, teilte Frankreichs Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian am Samstag mit. Die nordmalischen Islamisten drohen mit Vergeltung.
Für den Abend wurde EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso zu Gesprächen in Paris erwartet. Das bestätigte die Kommission in Brüssel. Im Mittelpunkt dürfte die Lage in Mali stehen. Die Europäische Union plant derzeit keinen Kampfeinsatz unter EU-Flagge in Mali. Sie will aber etwa 200 Militärberater entsenden, die malische Soldaten auf den Kampf gegen Rebellen vorbereiten sollen. Auch Bundeswehr-Soldaten sollen zu den Ausbildern zählen.
http://www.aachener-zeitung.de/news/politik/frankreichs-luftwaffe-greift-islamisten-in-mali-an-1.492598
Militants Islamist in Mali say they have entered the key central town of Konna, advancing further into government-held territory.
This is the most serious fighting since Islamist groups captured the north from government forces in April 2012. The army has not commented on the claim by the Ansar Dine group that its fighters are in Konna.
Earlier, it said it had advanced on Douentza, a central town held by another Islamist group. A resident in Douentza said no fighting had so far taken place for control of the town, about 800km (500 miles) north-east of the capital, Bamako. It was still in the hands of the Movement for Unity and Jihad in West Africa (Mujao), the resident said.
http://www.bbc.co.uk/news/world-africa-20970604
08.01.2013, Bamako (AFP) Angesichts des Vorrückens von Islamisten aus dem Norden des Landes hat die malische Armee mehrfach Warnschüsse abgegeben. Islamistische Kämpfer hätten sich seit Montag auf die Demarkationslinie zwischen dem von der Regierung und dem von ihnen kontrollierten Gebiet zubewegt, hieß es am Dienstag aus malischen Militärkreisen. Einheiten der Regierungstruppen hätten deshalb am Montag und am Dienstag in der Umgebung des zentralmalischen Ortes Kona Warnschüsse abgefeuert. Die Islamisten seien daraufhin zurückgewichen.
The Associated Press, Posted: Jan 4, 2013 12:42 PM ET
An Islamist group linked to al-Qaeda that has maintained violent control over northern Mali says it’s suspending its pledge to halt hostilities less than a month after it agreed to do so.
Ansar Dine said negotiations with the Malian government are ultimately aimed at a military intervention to oust the Islamists, and are not true peace talks.
Still, the group said that it remains committed to a dialogue with the Malian government in Bamako even though it is withdrawing its pledge to halt hostilities.
http://www.cbc.ca/news/world/story/2013/01/04/wrd-mali-islamist-ansar-dine-ceasefire-military.html
BAMAKO, Mali (AP) — The al-Qaida-linked group that controls much of northern Mali and other rebels agreed Friday to cease hostilities in the areas they control, a day after the United Nations backed a regional plan to oust the Islamists from power in a military intervention next year.
Ansar Dine, which controls the northern cities of Timbuktu and Kidal, and a secular rebel group known as the NMLA made the concessions following talks in neighboring Algeria.
The two groups vowed „to refrain from all actions that would cause confrontation and hostilities in the areas that they control.“
They also vowed to work to free hostages in northern Mali, where al-Qaida’s North Africa branch has made millions of dollars through ransoms and is currently holding seven French nationals captive.
http://www.khou.com/news/world/184406781.html
Algier (AFP) Die Rebellengruppen Ansar Dine und die Nationale Bewegung für die Befreiung von Azawad (MNLA) im Norden Malis haben sich zu Verhandlungen mit der malischen Regierung bereit erklärt. In einer am Freitag in Algier getroffenen Vereinbarung bekunden die Islamisten von Ansar Dine und die Tuareg-Rebellen der MNLA ihren Willen, alles zu unterlassen, was den Konflikt und die Feindseligkeiten in den von ihnen kontrollierten Gebieten weiter anfachen könnte sowie alles dafür zu tun, dass dieser Wille respektiert wird.
http://www.zeit.de/news/2012-12/21/mali-rebellen-im-norden-malis-signalisieren-verhandlungsbereitschaft-21184204
ADDIS ABEBA/NEW YORK. Mali erhält weltweit Unterstützung für die Rückeroberung des von Islamisten eroberten Nordmalis: Der UN-Sicherheitsrat hat am Donnerstag (Ortszeit) einstimmig die Entsendung von Truppen in das westafrikanische Land gebilligt.
Die Intervention soll unter afrikanischer Führung stehen und wurde zunächst für ein Jahr genehmigt. Die Übergangsregierung in Bamako begrüßte den Beschluss. „Wir sind der internationalen Gemeinschaft dankbar dafür, dass ein Konsens gefunden wurde”, zitierte die Webseite Maliacatu.net am Freitag einen Sprecher des Interimspräsidenten Dioncounda Traoré.
http://www.aachener-zeitung.de/news/politik/mali-begruesst-un-entscheidung-zu-militaereinsatz-1.480747
Bamako (AFP) Vier Tage nach dem erzwungenen Rücktritt seines Vorgängers hat Malis neuer Regierungschef Diango Cissoko sein Kabinett gebildet. Drei Minister, die schon der Vorgängerregierung angehörten, bleiben im Amt, wie aus einer am Freitag im malischen Fernsehen verlesenen Erklärung von Interimspräsident Dioncounda Traoré hervorgeht. Es handelt sich um Wirtschaftsminister Tiénan Coulibaly, Verteidigungsminister Yamoussa Camara und Außenminister Tiéman Coulibaly. Neben dem Verteidigungsministerium kontrolliert die ehemalige Militärjunta unter Amadou Haya drei weitere Ministerien.
Früher sind sie nach Afrika gefahren, um Autos zu verkaufen. Nun wollen sie wieder dorthin, nach Mali. Diesmal nicht, um ein Auto zu verkaufen, sondern für die Kinder dort. Im Herbst haben sie den Verein „Afrika-co-operation“ gegründet, um für eine bessere Ausbildung der Kinder Schulinternate und Kantinen zu gründen
„Aus unserer Liebe zu Afrika und dem Wunsch, die Welt ein bisschen besser zu machen, hat sich das Projekt entwickelt“, sagt Johannes Albers (55) als Vorsitzender des Vereins. Mit seinen zwei Freunden Gerhard Grigo (53) und Dietmar Golla (59) hat er Fangasso für das Pilotprojekt ausgesucht. Dort wollen sie einen zwei Hektar großen Schulgarten anlegen und eine Kantine einrichten. Der Ort mit 2500 Einwohnern hat eine Schule für 1000 Kinder. In dem Schulgarten von ihrem Projekt „Get a smile“ soll Gemüse für sie wachsen.
74 Prozent der Menschen sind Analphabeten
Durch den Göttinger Verein P.L.E.A. zur Unterstützung von Initiativen, die von Menschen in Mali und anderen afrikanischen Ländern angestoßen wurden, sei der Kontakt nach Fangasso zustande gekommen. Der P.L.E.A.-Geschäftsführer Denis Coulibaly ist in Mali aufgewachsen. 74 Prozent der Menschen dort sind Analphabeten. 80 Prozent leben von der Landwirtschaft. Das Land wird nicht wie hier mit Maschinen, sondern mit Ochsen oder von Hand beackert. Die Hälfte der Einwohner leben in extremer Armut.
Coulibaly knüpfe die Fäden in Mali, erzählen Albers, Golla und Grigo. Ende Januar wollen sie selbst nach Fangasso fahren und den praktischen Anfang machen. Bis dahin muss die Finanzierung stehen, noch sind die Planer auf der Suche nach Spendern. 6000 Euro sind für den Schulgarten angesetzt, 10 000 Euro für die Kantine. Für den Transport des Fahrzeugs mit Sachgütern sind 4000 Euro vorgesehen.
Ein passendes Fahrzeug wird noch gesucht. Brauchbar sei für ihren Zweck auch ein altes und bereits abgeschriebenes Fahrzeug, das hier ohne grüne Plakette in vielen Innenstädten nicht mehr fahren dürfe. Für Krankentransporte soll es in Mali dienen. Was die Vereinsgründer außerdem brauchen, ist eine Solarpumpe für den Brunnen und ein Solarkocher für die Kantine. „Wir wollen ein Projekt anschieben, was den Leuten hilft“, sagt Albers. Die Menschen sollen es selbst am Laufen halten.
Gelände bestimmen, Brunnen installieren
Vier bis sechs Wochen haben Albers, Golla und Grigo für ihr Unternehmen eingeplant. Dank Vorruhestand und durch unbezahlten oder lange voraus geplanten Urlaub ist ihr Vorhaben möglich. Denn sie brauchen Zeit, um das Gelände zu bestimmen, einen Brunnen zu installieren und alles einzuzäunen, damit es geschützt ist. Wenn alles andere fertig ist, soll eine Kantine errichtet werden. Für die Gartenarbeit wird laut Plan ein Gärtner eingestellt. Die Schüler sollen mit anfassen.
Auf vier Jahre haben die Planer die Betreuung durch den Verein P.L.E.A. angelegt. Und wegen der unsicheren Zustände in Mali ist die Afrika-co-operation in Kontakt mit anderen Vereinen. So erfahren sie über die Lage dort und eventuelle Sicherheitsmaßnahmen.
Infos unter Telefon 01 75 / 8 59 53 34 oder im Internet: africa-co-operation.de
Von Ute Lawrenz