Visaprobleme – Abfahrt verschieben?

Die Malifahrer Johannes Albers und Gerhard „Gringo“ Grigo warten auf die Rücksendung der Pässe mit den Visa für Mauretanien. Schon letzte Woche gab es aus der Botschaft nur ausweichende Rückmeldungen, heute war die Botschaft wegen den Mevlid-Feierlichkeiten  – Geburtstag des Propheten – geschlossen.
Der geplante Abfahrtstermin am 15. Januar droht zu platzen.

Kleinbus zu Krankentransporter: Teil 1

„Das ist ein richtig guter Wagen“ urteilt A-C-O Vereinsmitglied Dietmar Golla nach der Fahrt in die Werkstatt und einem ersten Check auf der Hebebühne. Beleuchtung, Bremse Kupplung top, durchzugsstarker Dieselmotor mit gerade 160.000 km Laufleistung und ein Satz nagelneuer Reifen an Bord – theoretisch ist der Kleinbus bereit für die Westafrikareise. 18 Jahre Lebenszeit haben allerdings deutliche Spuren an der Karosserie hinterlasen. Radkästen, Schweller, Ladetüren seitlich und hinten – überall fanden sich grossflächiger Rostfraß. „Die Löcher müssen alle zu“ befand Dietmar, „vor allem die zum Innenraum. Wenn der Bus später mal Kranke transportiert darf da kein Sand oder Staub eindringen.“ Der erfahrene Schrauber richtete daher sein Hauptaugenmerk auf die Dichtheit der Türen. Dazu hatte er ein spezielles Dichtungsband organisiert.
Zusammen mit Vereinskollegen Hannes Albers – ebenfalls Fitter mit jahrzehntelanger Schraubererfahrung – verbrachte er den Samstag beim kurzweiligen Verbraten von meterweise Blech.

alte Hasen bei der Arbeit:fitter3nach dem Zuschnitt Blech einpassen und fitter1braten

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Transporter an Verein übergeben

Der für die nächste Mali-Fahrt von der Firma Neudorff in Aussicht gestellte Kleinbus wurde heute am Firmenstandort Emmerthal als Spende übergeben. Vereinsvorsitzender Johannes Albers nahm stellvertretend für den Verein africa-co-operation das Fahrzeug entgegen und konnte sich auf der Fahrt nach Göttingen vom technisch guten Zustand des Transporters überzeugen.
Der Kleinbus wird nicht nur dem Materialtransport dienen. Nach der Malitour soll er als Krankenfahrzeug genutzt werden. Dazu werden  am Wochenende von Vereinsmitgliedern ein leicht abwaschbarer Boden und eine Krankenliege eingebaut.sprinter

Das „Zuhause“ der Malifahrer für die nächsten 3 Wochen

Vorbereitung für den 2. Mali-Transport laufen

Der Verein africa-co-operation plant den nächsten Materialtransport nach Mali zu Mitte Januar, um dort ein Schulgartenprojekt und das Centre de Sante in Fangasso in der Provinz Segou zu unterstützen.
Für den Schulgarten werden 50 MeterZaun sowie Saatgut und Werkzeug besorgt. Für das kleine Gesundheitszentrum ist ein neuer 12V-Kühschrank nebst einer Photovoltaik-Anlage zu dessen Betreib geordert. Als Transportmittel hat die Firma Neudorff einen Kleinbus in Aussicht gestellt.
Einige Schüler und Schülerinnen in Fangasso nehmen einen bis zu 6 km langen Fußmarsch in Kauf, um zur Schule zu gelangen. Daher werden diesmal auch Fahrräder mitgenommen, um zu schauen, inwieweit sich diese sinnvoll vor Ort einsetzen lassen. Die Räder wurden u. a. von Göttinger Rotariern gespendet und vom Jugendprojekt Zweiradtechnik technisch überprüft.
Ein weiterer Materialtransport ist im Frühjahr geplant. Im Spendenlager des Vereins in Hameln lagern knapp 20 Krankenhausbetten. Diese und weitere Fahrräder sollen dann ihren Weg per Container nach Mali finden.

In Afrika muss Leyen erste Entscheidungen treffen

Von Thorsten Jungholt , Bamako und Koulikoro

Ihre erste Reise führte die neue Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen nach Afghanistan. Doch die ersten Entscheidungen warten anderswo: Ein Besuch bei der Bundeswehr in Mali.

Blitzblank geputzt parkt der BMW, Typ 318i, im Kasernenhof. Es ist ein älteres Modell, aber er fällt sofort ins Auge. Denn der Wagen mit Hamburger Nummernschild steht in Koulikoro, einer Ortschaft am Ufer des Niger, in der nicht wenige Einwohner noch mit Eselkarren umherzockeln. Und wer die 65 Kilometer über eine holprige Schlaglochpiste aus Malis Hauptstadt Bamako hinter sich gebracht hat, dem drängt sich die Frage auf: Wer nur hatte die Idee, eine deutsche Mittelklasselimousine in diese Offiziersschule der malischen Streitkräfte mitten in Westafrika zu verfrachten?

Die Antwort liefert Nouhoum Mamadou Traoré. „Ich bin sehr stolz auf meinen BMW“, sagt der Colonel. „Das ist mein Schatz. Ich nenne sie Julia.“ Traoré liebt nicht nur bayerische Autos, er nennt sich selbst „ein deutsches Produkt, einen Offizier made in Germany“. Der malische Oberst wurde elf Jahre lang in Deutschland ausgebildet: zum Zugführer, zum Kompaniechef, es folgte ein Pädagogikstudium und schließlich der Schritt an die Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Dort erstand er auch den BMW, den er per Schiff in seine Heimat transportieren ließ.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article123360526/In-Afrika-muss-Leyen-erste-Entscheidungen-treffen.html

Doku zu Thomas Sankara – der Che Schwarzafrikas

Vor 68 Jahren wurde am 21. Dezember 1949 Thomas Sankara in Yako, Obervolta gebore. Er war vom 4. August 1983 bis zu seiner Ermordung im Oktober 1987 der fünfte Präsident von Obervolta, welches durch ihn am 4. August 1984 zum ersten Jahrestag der Revolution in Burkina Faso umbenannt wurde.
In seiner Amtszeit verfügte er u. a. folgendes:
die Luxuslimousinen der vorangegangenen Regierung wurden verkauft und die Minister verpflichtet, den Renault 5, das billigste Auto in Burkina Faso, zum Dienstwagen zu nehmen. In seiner Regierungsmannschaft befanden sich so viele Frauen wie Weiterlesen

Senegal: Thousands of Health Workers in Senegal Receive No Pay. Is That Fair?

BY AMY COSTELLO, 19 DECEMBER 2013

In many parts of Latin America, Asia and Africa, there aren’t enough doctors and nurses to care for everyone who is sick. So charities and governments have enlisted thousands of volunteers to serve as community health workers.

These volunteers provide much-needed care, and because they draw no salary, they offer a cost-effective solution in impoverished places. But who is looking after the interests of the volunteers?
I traveled to the West African nation of Senegal, which is rolling out a national health program that relies on volunteers.

Only Sundays off

I headed to Ngueringne Bambara, a village about an hour outside Dakar, the capital. I walked into a bustling medical clinic. The clinics are called „health huts“ in Senegal, but this one was brick and mortar.

Awa Diagne

Inside, I met Awa Diagne, a volunteer who was tending to that day’s patients.
She took the pulse of a sick infant. She treated a man with a nasty gash in his leg. She saw a woman with wounds across her back that she had sustained in a car accident a few weeks earlier.

Read more: http://allafrica.com/stories/201312231880.html

West Africa: Mali and Central Africa – Two Fronts in Sahel

23 DECEMBER 2013,Centre for Strategies & Security, Nouakchott

One year since the French military intervention in Mali, the underlying drivers of violent extremism remain strong in the Sahel Sahara. Though deeply hurt, on the run and their operations largely on hold, the armed groups still commend enough capacities to challenge the long term objectives of external military interventions.

A fluid situation.

As its main objective was to save Mali territorial integrity, and not necessarily to eradicate the radical groups, the French military operation, has succeeded in that regard.

Indeed most of the root causes of instability in the region – exclusion, nepotism and irredentism, have rather increased due to the current political uncertainties. Corruption, which undermines most values, including those of hard work and effort, remains pervasive. In addition, the new industry of fake and false „legal“ papers, documents and goods, including medicines, has weakened further public institutions and exacerbate peoples‘ frustrations.

http://allafrica.com/stories/201312240294.html

 

 

Mali: Car Bomb in North Kills Several UN Peacekeepers

Voice of America (Washington, DC), 14.12.13

A spokesman for the United Nations peacekeeping mission in Mali says several peacekeepers have been killed and wounded in a suicide car bombing.

The soldiers, part of the UN peacekeeping force known as MINUSMA, died Saturday, when a suicide bomber detonated his car in front of a bank they were guarding in the northern city of Kidal.

Officials do not have firm word on the number of casualties and there was no immediate claim of responsibility for the attack.

Several militant groups, including the ethnic Tuareg, used the confusion of a military coup in the capital, Bamako, in March of 2012 to assert control in the country’s north, where they planned to establish an Islamist state.

The central government reasserted its control in northern Mali after a French-led military operation in January.

The militants are no longer able to carry out major military actions, but the residual groups of these fighters stage sporadic small-scale attacks in the north.

http://allafrica.com/stories/201312140639.html

Veröffentlicht unter Mali

Mali: Find the Child, Treat Them Early – Message From Mali

13 DECEMBER 2013, Dakar

The mortality rate among children under age five living in Yirimadjo, Mali, southeast of the capital, Bamako, decreased by nearly tenfold over three years after the Malian Ministry of Health and NGOs Tostan and Muso introduced a new healthcare model: proactively seeking out patients and treating them early.

study on the programme, by researchers from Harvard Medical School and the University of California San Francisco (UCSF), published this week in PLoS ONE found under-five mortality dropped from 155 deaths per 1,000 children to 17 deaths per 1,000.

„The intervention was based on a simple but powerful hypothesis,“ said Ari Johnson, a researcher at UCSF School of Medicine and co-author of the study. „If we reorganize and redesign the way health systems reach patients early, could it be possible to avert a large number of child deaths?“

While under-five child mortality rates have been declining throughout Mali over the past decade – from an average of 197 deaths per 1,000 in 2002 to 130 per 1,000 in 2012, according to the researchers, this intervention has produced dramatic results.

http://allafrica.com/stories/201312170687.html