Folter, Krieg und Missbrauch – UN prangert Einsatz hunderter Kindersoldaten an

New York.
Hunderte von Kindern werden in Mali laut UN zum bewaffneten Kampf gezwungen. Mali ist das einzige Land, das neu auf die UN-Liste der Staaten gesetzt wurde, in denen Kindersoldaten eingesetzt werden. Dennoch: Die „vielleicht schlimmste Bürde“ tragen laut dem UN-Sonderbeauftragten  Kinder in Syrien.
In Mali zwingen verschiedene Konfliktparteien nach UN-Angaben Kinder zum bewaffneten Kampf. Sowohl Tuareg-Rebellen als auch die islamistische Terrororganisation Al-Kaida und regierungstreue Milizen setzten hunderte Kinder als Soldaten ein, sagte die UN-Sonderbeauftragte für Kinder in Konflikten, Leila Zerrougui. Zudem würden malische Mädchen zur Heirat mit Kämpfern gezwungen. Laut einem von Zerrougiu vorgestellten Bericht ist sexuelle Gewalt gegen Mädchen durch bewaffnete Gruppen im Norden des Landes „weit verbreitet“.
http://www.derwesten.de/politik/folter-krieg-und-missbrauch-un-prangert-einsatz-hunderter-kindersoldaten-an-id8068213.html#1474024733

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Amnesty Report Reveals Serious Abuses in Mali

Photo: Katarina Hoije/IRIN

7 June 2013, London

A new report by Amnesty International alleges that civilians are amongst dozens of people who have been tortured, killed and disappeared since the launch of the French military intervention five months ago.

Civilians are among dozens of people who have been tortured, killed and disappeared, including while in detention, since the launch of the French army’s intervention in the country five months ago, Amnesty International said in a new briefing published today.

The briefing Mali: Preliminary findings of a four-week mission. Serious human rights abuses, issued in the run-up to the deployment of a UN peacekeeping force in Mali next month, is the result of a research mission carried out in May and June in the country.

„The Malian security forces‘ human rights record since January is, simply, appalling. They continue to violate human rights with apparently no fear of being held accountable,“ said Gaëtan Mootoo, Amnesty International researcher and member of this research mission.

During the visit, Amnesty International documented dozens of cases of detainees being tortured or ill-treated after being arrested for having alleged links with armed groups. The organization also documented more than 20 cases of extrajudicial-executions or enforced disappearances.
http://allafrica.com/stories/201306070464.html

Mali: Menschenrechtsverletzungen gegen Zivilisten

Trotz der militärischen Erfolge im Kampf gegen islamistische Extremisten in Nordmali gibt es in dem westafrikanischen Land weiter schwere Menschenrechtsverletzungen. Für diese sind nach Auffassung der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) sowohl Tuareg-Rebellen als auch malische Soldaten verantwortlich.

Die Tuareg-Organisation MNLA, die weiterhin die strategisch wichtige Stadt Kidal kontrolliert, habe in den vergangenen Tagen 100 Zivilisten festgenommen, hieß es in einem heute veröffentlichten Bericht. Die meisten gehörten anderen Volksgruppen an und seien ausgeraubt und verprügelt worden.

Ashton setzt auf Dialog

Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton zeigte sich besorgt über die „rassistisch motivierte“ Gewalt gegen Zivilisten. Sie forderte die Armee und die Rebellen zur Zurückhaltung auf. Ein Dialog mit der Übergangsregierung sei dringend nötig, um Frieden in dem Krisenland zu schaffen.

Publiziert am 07.06.2013
http://orf.at/stories/2186257/

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Zerstörung von Kulturgütern in Mali größer als bisher geschätzt

Tausende antike Manuskripte, zahlreiche Moscheen und Mausoleen sind in Mali zerstört oder beschädigt worden. Die Restaurierung kostet Millionen.
Bamako/New York – Während des bewaffneten Aufstands von Rebellen im Krisenland Mali sind offenbar weit mehr Kulturgüter zerstört worden als bisher geschätzt.

Mehr als 4000 Manuskripte sowie zahlreiche Moscheen und Mausoleen – etwa in der historischen Stadt Timbuktu – seien verbrannt oder beschädigt. Das teilten Experten einer internationalen Mission, die von der UNO und mehreren europäischen Ländern unterstützt wird, am Freitag (Ortszeit) in New York mit.

Ihr Erhalt werde mindestens elf Millionen Dollar (etwa acht Millionen Euro) kosten. Die Einschätzung ist der erste Schritt der Expertengruppe, danach soll mit der Restaurierung begonnen werden. (APA/dpa)

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Neue Kämpfe in Mali zwischen Armee und Tuareg

Im Norden Malis ist es erstmals seit mehreren Monaten wieder zu schweren Gefechten zwischen der Armee und Tuareg-Rebellen gekommen. Die Streitkräfte hätten eine von den Kämpfern der MNLA gehaltene Ortschaft eingenommen und rückten auf deren Hochburg Kidal vor, teilte heute das Militär mit.

Die Regierung wirft der MNLA Gewalttaten gegen Einwohner vor, die nicht den Tuareg angehören. Die Rebellen lehnen die von ihnen geforderte Entwaffnung ab. Sie haben sich zu Verhandlungen bereiterklärt, wenn ihnen das Recht auf Selbstbestimmung zuerkannt wird.

Kämpfe wieder aufgeflammt

Es waren die ersten Gefechte zwischen Armee und Tuareg-Rebellen seit Beginn der französischen Militärintervention im Jänner, durch die die Herrschaft islamistischer Aufständischer im Norden beendet wurde. Die MNLA-Kämpfer hatten sich zwar mit den Islamisten verbündet, waren aber nicht Ziel der französischen Offensive. Seither gelang es den Tuareg, einige Gebiete, darunter Kidal, unter ihre Kontrolle zu bringen.
http://orf.at/stories/2185842/

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africa-co-operation e.V. Jahreshauptversammlung abgehalten

01.06.2013 Diemarden
Wie angekündigt wurde die Jahreshaupversammlung abgehalten und das Jahr 2012 besprochen. Auch die Fahrt mit Übergabe des Krankenwagens wurde noch einmal besprochen. Hier wurden Kosten und Nutzen gegenüber gestellt.

Die PPT Präsentation mit den Einnahmen und Ausgaben bis zum 01.06.2013 kann nun eingesehen werden. Ein ausfürlicher Bericht des Schriftführers ist in Arbeit und wird demnäch ebenfalls veröffentlicht.

Vielen Dank an alle Unterstützer un Spender

Johannes Albers

Le MNLA dit oui à une présidentielle à Kidal, mais sans l’armée

Par Le Figaro – Date: 22 Mai 2013

La rébellion touareg MNLA, qui occupe Kidal, dans le nord-est du Mali,  est prête à permettre la tenue de la présidentielle en juillet dans  cette ville mais refuse d’y laisser entrer l’armée malienne, a déclaré  mercredi l’un de ses responsables.

Une délégation du Mouvement national  de libération de l’Azawad (MNLA) s’est entretenue à Ouagadougou avec le  chef de la diplomatie burkinabè Djibrill Bassolé, dont le pays mène une  médiation dans la crise malienne au nom de la Communauté économique des  Etats d’Afrique de l’Ouest (Cédéao).

„Nous avons rencontré le ministre Bassolé pour l’informer que la  commission de négociations du MNLA est en ce moment réunie à Ouagadougou  et souhaiterait à la fin de ses travaux remettre officiellement son  rapport au médiateur de la Cédéao“, a indiqué le responsable aux  relations extérieures du MNLA, Ibrahim Ag Mohamed Assaleh.

„Nous lui  avons aussi dit que nous souhaitons que la date du 28 juillet fixée par  le président malien de transition (Dioncounda Traoré) pour la tenue de  l’élection présidentielle soit honorée par les deux parties,  c’est-à-dire le MNLA et les autorités de Bamako“, a-t-il poursuivi.
http://www.malijet.com/actualite-politique-au-mali/flash-info/72397-mnla-d%E2%80%99accord-pour-une-pr%C3%A9sidentielle-%C3%A0-kidal%2C-mais-sans-l%E2%80%99arm%C3%A9e.html

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Islamisten verüben Doppelanschlag im Niger

23.05.13 Arlit
Islamisten haben eine Uranmine und eine Militärbasis im Niger angegriffen – es gibt Tote und eine Geiselnahme. Die Täter begründen den Angriff mit dem Mali-Einsatz.

© Issouf Sanogo/AFP/Getty Images

Die Uranmine des französischen Unternehmens Areva in Arlit im Jahr 2010
Die Uranmine des französischen Unternehmens Areva in Arlit im Jahr 2010

In Niger haben islamistische Kämpfer eine Uranmine in der Stadt Arlit sowie eine Kaserne des Militärs angegriffen und mindestens 23 Menschen getötet. Mehrere Militärangehörige sollen als Geiseln genommen worden sein. Die islamistische Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika (Mujao) bekannte sich zu den Anschlägen. Als Grund nannte sie die Unterstützung Nigers für Frankreichs Militärintervention im benachbarten Mali. Die Mujao gilt als Ableger der Terrororganisation Al-Kaida.

Die Anschläge fanden etwa zur selben Zeit statt. „Er sprengte sich in die Luft und ist die einzige Person, die getötet wurde“, sagte ein Mitarbeiter des Minenbetreibers Areva zu dem Selbstmordattentat. Es gebe einige Verletzte, ein Mensch sei ins Krankenhaus gebracht worden. Einem Regierungssprecher zufolge wurde das Bergwerk so stark beschädigt, dass die Produktion gestoppt werden musste.
http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-05/niger-anschlaege-mali

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Mali sets date for presidential election

Mali will hold a presidential election on July 28, according to a draft law adopted by the cabinet as the nation struggles to move on from war and an 18-month political crisis.

Mali’s government announced the elections on Monday in a communique that set out the dates for the campaign and runoff elections.

The announcement suggests that the West African country is serious about holding the ballot, despite the fact that the capital of one of the country’s northern provinces remains under the control of an anti-government group.
„The campaign will open on Sunday, July 7 at midnight and close at midnight  on July 26,“ the draft law read.

Acting President Dioncounda Traore has said that neither he nor his ministers will stand in the polls, which will go to a second round on August 11 if required.

The ballot would be the first since a coup in March 2012 that ousted Mali’s democratically elected president just months before he was due to step down at the end of his final term in office. The coup created an opening that allowed groups allied with al-Qaeda to seize northern Mali.

Mali’s acting President, Dioncounda Traore,  has said he will not stand in July’s elections [EPA]

http://www.aljazeera.com/news/africa/2013/05/201352814129579842.html

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Französischer Soldat stirbt in Mali

Mali (RPO). In Mali ist am Montag ein französischer Soldat bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Bombe getötet worden. Zwei weitere Soldaten seien bei dem Anschlag zwischen den Orten Tin Zaouaten und Boughessa schwer verwundet worden, teilte das Verteidigungsministerium in Paris mit. Seit Beginn der französischen Intervention in Mali am 11. Januar wurden damit sechs Soldaten bei Auseinandersetzungen getötet. Mit der Militärintervention sollte die Machtübernahme extremistischer muslimischer Milzen in dem westafrikanischen Land verhindert werden. Frankreich hatte 4.000 Soldaten geschickt. Bis zum Jahresende sollen nur noch rund 1000 in Mali sein.
http://www.rp-online.de/panorama/ausland/franzoesischer-soldat-stirbt-in-mali-1.3366740

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