Netzwerktreffen Mali Hilfe am 20. September in Göttingen

 

NetwerkGöttingen, 02.05.2014

Das Netzwerktreffen vom Mali Netzwerk ist ein Treffen von allen Vereinen und Personen die in Mali / Westafrika tätig sind und dort aktive Hilfe zur Entwicklung leisten. Dieses Mal findet es am 20. September in Göttingen VHS Gebäude statt. Die genaue Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Dieser Veranstaltungsort wurde gewählt, da Göttingen zentral liegt und sich africa-co-operation e.V. angeboten hat dieses zu organisieren.

Jetzt müssen Ideen für das Treffen gesammelt werden, denn diese und gute Referenten sind Anziehungsmagnete für jede Veranstaltung. Bitte kommentiert diesen Beitrag mit Euren Ideen.

Französische Geisel in Mali tot

Euronews, 24.5.2014

Ein vor eineinhalb Jahren in Mali entführter Franzose ist nach Angaben seiner Entführer nicht mehr am Leben.

Nach den Worten von Präsident François Hollande starb Gilberto Rodrigues-Leal vermutlich bereits vor einigen Wochen infolge der Bedingungen in der Geiselhaft.

Der in Portugal geborene Rentner  war  im November 2012 als Tourist in einem Campingwagen unterwegs, als er von Mitgliedern der islamistischen “Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika” verschleppt wurde.

Die Terrorgruppe „Bewegung für Einheit und Dschihad in Westafrika“ (Mujao) hat den Tod einer französischen Geisel bekanntgegeben wie die französische Nachrichtenagentur AFP am Dienstagabend berichtete.

http://de.euronews.com/2014/04/23/franzoesische-geisel-in-mali-getoetet/

 

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EU verlängert Trainingseinsatz bis 2016

(afp) , 21.04.2014

Die EU hat ihre Ausbildungsmission für die Armee im westafrikanischen Mali um zwei Jahre verlängert. Die EU-Verteidigungsminister beschlossen am Dienstag in Luxemburg, dass der Einsatz bis Mai 2016 fortgeführt wird. Ausserdem stimmten sie einem Abkommen zur Teilnahme der Schweiz am Ausbildungsprogramm zu.

Das Abkommen werde voraussichtlich nach Ostern in Brüssel unterzeichnet, hiess es seitens des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA). Anschliessend könne die Schweizer Expertin, die als Medienanalystin tätig sein wird, ihren Einsatz beginnen. Bei der Expertin handelt es sich um eine zivile Person.

http://www.nzz.ch/aktuell/newsticker/eu-verlaengert-trainingseinsatz-bis-2016-1.18284913

Krisenland in Westafrika: Regierung in Mali tritt zurück

Bamako 06.04.2014

Regierungswechsel über Nacht: Im westafrikanischen Mali ist Ministerpräsident Oumar Tatam Ly zurückgetreten. Einen Grund dafür nannte das Präsidialamt nicht. Der Nachfolger steht jedoch bereits fest.

Bamako – Die Regierung des westafrikanischen Krisenlandes Mali ist über Nacht zurückgetreten. Das teilte das Präsidialamt mit. Ein Grund für den Rückzug der bisherigen Regierung unter Oumar Tatam Ly wurde in der Erklärung nicht genannt. Dafür gibt es bereits einen Nachfolger: den ehemaligen Minister für Stadtplanung, Moussa Mara.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/westafrika-regierung-in-mali-tritt-zurueck-a-962847.html

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Ebola-Epidemie: Verdachtsfälle nun auch in Mali

04.04.2014

In Westafrika breitet sich die Seuche Ebola immer weiter aus. Nach Guinea und Liberia ist nun wohl auch Mali betroffen. In dem Land werden drei Verdachtsfälle untersucht.

Bamako – Die westafrikanische Ebola-Epidemie könnte jetzt auch Mali erreicht haben. Es gebe drei Verdachtsfälle, zitierte der französische Sender RFI am Freitag die malischen Gesundheitsbehörden. Die Patienten seien zuvor an der Grenze zwischen Mali und Guinea unterwegs gewesen. In dem Nachbarland war die Seuche vor wenigen Wochen ausgebrochen.

Malians Show Dramatic Leap in Confidence

31 March 2014

Cape Town — The return of democracy and peace to much of Mali has generated a complete turnaround in public confidence in the country’s future, according to a new opinion survey.

Afrobarometer, the leading continent-wide researcher of African public opinion, says that a survey in southern Mali in December 2012 – following a military takeover of the government, the seizure of the north by insurgents, an attack on a civilian president and the arrest of the prime minister – showed that only one in four people believed the country was headed in the right direction.

However, following the recovery of the north from rebels and the holding of parliamentary and presidential elections in 2013, two in three Malians believed a year later they were heading in the right direction.

http://allafrica.com/stories/201403312507.html

 

 

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News aus Fangasso

Fangasso/Mali, 13.02.14

Seit gestern 13.02.14 ist die Kommunikation  mit unseren Freunden in Fangasso direkt via E-Mail möglich. Ein Ort ohne Strom, ohne Autos und ohne fließende Wasserversorgung hat den Sprung in die IT Technologie gefunden. Kommunikation via E-Mail macht den Informationsaustausch  schnell und einfach möglich. Jetzt brauche ich nicht mehr umständlich Briefe per Post nach Fangasso senden.

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Die ersten Fotos von unseren Fotografen Alfred Kamate und Adama Kamate von der Arbeit vor Ort sind eingetroffen. So wurde das Gartentor geschweißt und eingebaut, der Garten per Pferd und Pflug umgegraben, der Boden von den Schülern bearbeitet und die Saat ausgebracht.

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Danach wurde per Motorpumpe die erste Bewässerung vorgenommen. Jetzt sprießt es und die ersten kleinen grünen Pflänzchen sind zu sehen.

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Großes Lob gebührt dem Komitee,  Lehrern, Schülern und dem Bürgermeister diese Herausforderung geschafft und alle Zusagen eingehalten zu haben. Wir werden sie gerne weiter unterstützen.

Danke euch allen in Fangasso für die geleistete Arbeit und diese  Fotos.

Bamako – Deutschland, chaotisch aber erfolgreich

In Bamako stand noch ein Besuch der Deutschen Botschaft auf dem Programm. Hier sollte der Export der PV Anlage mit einem Stempel besiegelt werden. Was sich einfach anhört, ist allerdings nicht so. Erst ungewiss, ob wir überhaupt eingelassen werden, da vorher kein Termin vereinbart wurde, kam es doch noch anders. Der erste Sekretär war recht verständnisvoll und erklärte den Ablauf und nach einer Gebühr von 16.500 CFA konnten wir den Antrag dort lassen um die fehlende Originalrechnung nachzureichen.

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Danach stand noch eine Deutschstunde im Lyceum an. Hin und zurück mit öffentlichen Verkehrsmitteln nahm dies auch einen halben Tag in Anspruch. Die Schüler waren jedoch begeistert und erklärten, dass sie Deutsch lernen um uns später mal zu besuchen. Deutschland ist sehr beliebt in Mali, denn Deutschland hat 1960 als erster Staat in der UNO die Unabhängigkeit Malis anerkannt. Das haben sie nie vergessen.

Nach einer chaotischen Taxifahrt mit mehreren Fahrzeugen (der erste kannte den Weg nicht,  der zweite blieb auf halber Strecke wegen Spritmangels liegen)DSCF3193 und viel Streitigkeiten konnte doch noch der Flieger rechtzeitig erreicht werden. Nach 19 Stunden und ziemlich am Ende erwarteten uns Dietmar und Moni  am Bahnhof in Göttingen.

Alles in allem eine gelungene Aktion. Das Resümee folgt.

Krankenwagen übergeben –heiße, staubige Rückfahrt nach Bamako

Am 10 Februar wurde nun das Fahrzeug dem Centre offiziell übergeben. Anwesend waren der Präsident  des Gesundheitswesens der Region San und Doktor Amadou Youssouf Touré. Sie konnten es immer noch nicht fassen, dass 4 Wochen nachdem sie eine Bitte zur Spende eines Krankenwagens an africa-co-operation e.V. geschrieben hatten, die Ambulanz vor der Tür steht. Auch unsere Aktivitäten für Fangasso hatten sich bis in 75 km entfernte San rumgesprochen und es gab viele lobende Worte.

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Nach Übergabe ging es zu Gana Transport wo ein Ticket für Bamako gekauft wurde. Abfahrt um 12 Uhr und eine heiße, staubige 11 stündige Fahrt mit 2 Pausen war fast unerträglich. Zudem hielt der überfüllte Bus oft und nahm noch zusätzliche Passagiere auf.

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Um 23 Uhr wurde Bamako erreicht und eine Dusche gab es erst nach Mitternacht. Am frühen Morgen rumorte der Magen und der wichtigste Ort ist nun die Nähe einer Toilette. Gott sei Dank erst jetzt.

Endspurt – Die letzten Besuche und Diskussionen

Nachdem nun alle (wirklich alle?) Punkte geklärt sind,  wird noch der Kindergarten besucht. Allein hier werden über hundert Kleinkinder von 4 Frauen unentgeltlich betreut.

Größtes Problem ist die Armut, manche Eltern haben nicht das Geld, um ihren Kindern etwas zu essen mitzugeben. So muss immer gesammelt werden und manchmal ist einfach nichts da.

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Wir geben 10.000 CFA um kurzfristig die Not etwas mildern zu können.

Danach ist Abschlussbesprechung und Zahltag. Die ganzen Beträge wandern zu den Verantwortlichen und werden von Zeugen quittiert. Die letzten Sachspenden werden zur Schule gebracht und vom Centre de Sante geholt. Hier treffen die Neudorff Fahrzeuge noch einmal zusammen, der Toyota, der letztes Jahr übergeben wurde und der Sprinter, der jetzt in San Erste Hilfe leisten wird.

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Im Büro des Schuldirektors finden sich noch die Utensilien, die wir letztes Jahr übergeben haben. sie setzen viel Hoffnung auf uns.

Später als geplant geht es auf nach San, wo der Krankenwagen nun endgültig übergeben wird.

Unterwegs ruft noch der Bürgermeister Zoura Kamate mehrmals an um zu erfahren wie es uns geht,
Die Ansprache über Kommunikation hat wohl Wirkung gezeigt.