Ebola-Impfstoff wird erstmals in Afrika an Menschen getestet

13.10.2014: (dpa)

Neben der klinischen Erprobung eines Ebola-Impfstoffs in den USA und Großbritannien haben auch in Afrika entsprechende Tests begonnen. Drei Mitarbeiter des Gesundheitswesens von Mali waren die ersten Afrikaner, denen das in Amerika entwickelten Serum verabreicht wurde. Zwei weitere sollten es am Freitag erhalten.

Vorläufige Erkenntnisse zur Wirkung und Sicherheit des Mittels mit der Fachbezeichnung «cAd3-EBO-Z» könnten Ende November vorliegen, sagte  Samba Sow, der Leiter des Zentrums für Impfstoffe in Bamako, am Donnerstagabend der Nachrichtenagentur dpa.

http://www.bionity.com/de/news/150085/ebola-impfstoff-wird-erstmals-in-afrika-an-menschen-getestet.html

Veröffentlicht unter Mali

Nouvelles du jardin de l’école de Fangasso

Fangasso, 28.09.14

Zweite Bepflanzung des Schulgartens dokumentiert

Vor ein paar Tagen erreichten uns Fotos vom Schulgarten. Hier ist schon ein zartes Grün zu sehen. Schüler und Gärtner arbeiten fleißig daran dieses Grün weiter wachsen zu lassen. In der Sahelzone ist ständiges Gießen erforderlich, denn sonst verdorren die Pflanzen. Hoffentlich klappt es beim nächsten Besuch eine Solarpumpe zu installieren, denn damit kann viel Wasser eingespart9-2015J9-2015E werden, da beim Gießen die Hälfte verdunstet.

 

Auch wurde dokumentiert wie der Gärtner seinen wohlverdienten Lohn erhält. Da sich die Bewohner von Fangasso noch etwas schwer tun dies schriftlich mitzuteilen, haben sie sich etwas einfallen lassen.

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So wird die Geldübergabe einfach fotografiert um uns zu zeigen, dass sie sorgsam mit dem überlassenen Geld umgehen. Respekt, solch Einfallsreichtum haben wir ja schon beim letzten Besuch erlebt.

Wir hoffen nun, dass die Hilfsgüter sicher Fangasso erreichen werden und wünschen unseren Freunden in Mali eine gute Ernte. Laut Information von Zoura Kamate sind die Fotoapparate inzwischen defekt. Der Sand ist extrem schadhaft für die Technik.

SIPRI co-hosts meeting between Malian traditional leaders and women’s groups

Posted by Editor at Sep 22, 2014 02:25 PM | Permalink

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On September 16–18 Malian traditional leaders and women’s associations met in Bamako to discuss their contributions to a lasting peace in Mali.

The three-day forum, which was organized by SIPRI’s Mali Civil Society and Peacebuilding Project in cooperation with its local partner organization in Mali, CONASCIPAL, was the first opportunity for traditional authorities (including religious leaders) and women’s associations from all regions of Mali to meet to discuss how they could potentially contribute to the consolidation of peace and development in Mali.

Why these two groups?

Traditional authorities and women’s associations in Mali have important roles and responsibilities in their communities, including ensuring the security of people and property; providing social care for vulnerable members of the community; carrying out justice and conflict-resolution tasks; and fostering relationships within and between communities. Therefore, both of these groups have an important role to play in the process of peacebuilding.

About the forum

The forum had three specific objectives. First, it was designed to allow participants to discuss the statutory and non-statutory functions of traditional authorities, and the constraints they face in carrying out their duties; and to exchange views on traditional mechanisms for conflict prevention and non-violent resolution of conflicts.

Second, the forum was held in order to discuss the opportunities for women to contribute to the peaceful resolution of conflicts and peacebuilding; and to initiate a process of reflection on the capacities of traditional authorities and women’s organizations to contribute to conflict prevention and conflict resolution, peacebuilding and socio-economic development.

Third, the forum gave participants an opportunity to reflect on the role of religious leaders in peacebuilding and the resolution of conflicts.

More information

The Forum concluded with a press conference which was covered in the local media (in French). Contact Alpha Saidou Cissé, Chargé de Communication at CONASCIPAL or Stephanie Blenckner, SIPRI Communications Director, for further information.

SIPRI’s Mali Civil Society and Peacebuilding Project is supported by the Swedish International Development Cooperation Agency (Sida). Read more about the project.

B. Schmid: die Desillusionierung dominiert in Mali

aktueller Beitrag auf Heise-online: http://www.heise.de/tp/artikel/42/42763/2.html
13.09.2014

Die korruptionsanfällige Regierung hängt am Gängelband des IWF sowie anderer Kreditgeber und kann sich bei Verhandlungen mit bewaffneten Gruppen nur schlecht durchsetzen

Präsident François Hollande scheint sich gern an Kriegsschauplätzen zu zeigen. Ende dieser Woche hielt er sich im Irak auf, um einen Beitrag Frankreichs zur internationalen Koalition gegen den so genannten „Islamischen Staat“ der Dschihadisten des selbsternannten „Kalifen“ Al-Baghdadi anzukündigen. Im vergangenen Jahr war es Mali, wo Hollande sich feiern lassen konnte, im Kontext des französischen Militäreinsatzes gegen die Dschihadisten, die 2012 die Nordhälfte Malis besetzt hatten.

An François Hollandes Charakter dürfte es nicht liegen, gilt der Mann seinen Kritikern doch weitaus eher als harmoniebesoffen denn als streitsüchtig – sein Spitzname lautet seit Jahr und Tag „Flamby“, nach der Produktbezeichnung eines Weichpuddings. Hält Hollande sich also persönlich in Krisengebieten und Brennpunkten auf, dann eher deswegen, weil er zu Hause inzwischen einen dermaßen schlechten politischen Stand hat, dass vor allem Auslandseinsätze und politisch-militärische Interventionen es ihm noch erlauben, sich zu profilieren.

Die satirische Puppensendung des TV-Sender „Canal +“, Les Guignols de l’info, spottete dazu am gestrigen Freitag: „Es ist ein archimedisches Gesetz: Jeder Körper, der in der Sch… steckt, erhält Auftrieb, indem er sich auf die internationale Ebene begibt…“ Auch sein Amtsvorgänger Nicolas Sarkozy kannte diese Form der politischen Flucht nach vorn, indem er sich 2011, im schwierigsten Jahr seiner Amtszeit, durch den Libyeneinsatz und seinen Aufenthalt in Tripolis profilierte. Weiterlesen

Stichwortsammlung Netzwerktreffen

Kleinstprojekte können u.a. bei der deutschen Botschaft beantragt werden = großer Antrag für maximal 15.000 €;
75 % Kostenübernahme durch das BMZ
Ob Kleinstmittel oder Großprojekte: die Anträge sind von gleichem enormen Umfang.
Wird die Antragstellung gewollt erschwert? Auf Nachfrage gab es bisher keine Antwort vom BMZ!
Sicherung der Weiterführung von Projekten = Nachhaltigkeit durch:

  • Partnerorganisationen vor Ort und/oder
  • Verantwortliche vor Ort (mit entsprechender z.B. finanzieller Ausstattung)

Lehrerfortbildung = Thema für das nächste Treffen?
Getreidebanken Beispiel „Stop Sahel“
Nord Süd Brücken Berlin
Politechnische Ausbildungsschule bei Segou
Buchtipps:
Bernard SchmidDie Mali-Intervention – Unrast Verlag
Charlotte WiedemannMali oder das Ringen um Würde

Um weitere Stichworte wird gebeten

3. Netzwerktreffen Mali-Hilfe in Göttingen erfolgreich

Das 3. bundesweite Netzwerktreffen in Göttingen von in Mali aktiven Hilfs-Organisationen ist am frühen Samtag abend des 20.09. 2014 zur vollsten Zufriedenheit von TeilnehmerInnen und VeranstalterInnenn zu Ende gegangen.
30 Personen aus Deutschland und Mali informierten und diskutierten an diesem Tag die aktuelle Lage sowie untterschiedliche Ansätze zur Verbesserung der bisherigen Hilfs- und Entwicklungsarbeit.
Informationen aus 1. Hand zur Ausweitung von EBOLA gab es von Dr. Seydou Sougoule von der NRO A.P.A. aus Bamako. „Von bisher 47 Verdachtsfällen wurde bisher keiner bestätigt. Grenzen, Flughäfen und Bahnhöfe in Mali werden überwacht.“
Einstimmig wurde beschlossen, die Netzwerkarbeit zu intensivieren, da diese gegenseitige Unterstützung enormes Potential für eine effizientere Arbeit bietet.
Das nächste Netzwerktreffen findet am 19.09.2015 in Haßloch/Pfalz statt und wird vom Förderverein Kolokani e.V. ausgerichtet werden.
Weitere Infos folgen.

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Bernd Seger überreicht africa-co-operation e.V. Spende über 800 Euro

Diemarden, 30.09.2014

Man wird ja schließlich nur ein mal 60 sagte sich Bernd Seger und das kann man ja auch mal feiern. Doch statt der üblichen Geschenke wünschte er sichBernd Seger eine Spende für den Verein africa-co-operation e.V, der in einem Selbsthilfeprojekt einen Schulgarten mit Kantine in Fangasso errichten möchte. Denn dort haben viele Kinder zu wenig zu essen und können aus diesem Grund nicht die Schule besuchen. Ohne Bildung werden diese später keine Chance auf einen Beruf haben.

800 Euro über Nacht für Bildungsprojekt „Get a smile“ in Fangasso/Mali

Während einer schönen ausgelassenen Party kamen dann über Nacht 700 Euro zusammen, die Bern Seger noch auf 800 aufrundete. Wir waren begeistert von dieser tollen Idee und Großzügigkeit und möchten dafür den Dank aller Menschen in Fangasso ausrichten.

Als Geschäftsführer der UFH (Umweltfreundliche Haustechnik GmbH) weiß Bernd Seger, das Umweltbewusstsein ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeit ist, da er schon seit Jahren umweltfreundliche Technik unter dem Slogan „Wir bringen Ihnen die Energie der Sonne ins Haus“ verkauft und installiert. Doch diesmal hat er auch soziale Kompetenz gezeigt und der Slogan sollte lauten: „Die Kinder aus Fangasso geben dir ein Lächeln zurück“.
Im Namen aller, vielen Dank für diese tolle Aktion.

Konzertierte Aktion: Hilfsgüter nach Mali auf dem Weg

Fr. 22.08.14, Göttingen – Witten

In einer konzertierten Aktion wurden am Donnerstag, den 20.8., in Emmerthal Hilfsgüter für Mali verladen. Eine komplette LKW-Ladung kam so zusammen. DSCF3628

Die professionelle Verladung erfolgte durch 6 Mitarbeiter der W. Neudorff GmbH, die nach ihrer Arbeit hier anpackten. Das Unternehmen stellte den Lagerplatz und den LKW kostenlos zur Verfügung.

Mitglieder des Vereins africa-co-operation e.V. übernahmen dann den Transport nach Witten, wo von Mitgliedern des Vereins Aktion pro Afrika das Material in Empfang genommen wurde, die Profis auf diesem Gebiet sind und den Container organisiert haben. DSCF3636

Aktion Pro Afrika wird nun am Freitag das Material in ihren Container zuladen und nach Hamburg verfrachten.

Von dort geht’s dann per Schiff nach Dakar und von dort per LKW nach Kéniéba / Mali. Empfänger für unsere gesammelten Güter sind das Centre de Santé und die Schule in Fangasso sowie ein Gymnasium (lycée) in Bamako. Alles andere bleibt in der Region und wird dort auf verschiedene  Krankenstationen verteilt.

Der gemeinsamen Aktion ist es zu verdanken, dass so eine unbürokratische, kostengünstige Transportlösung für Hilfsgüter umgesetzt werden konnte.

Nebenbei zeigte sich, dass diese Aktion sich auch positiv auf die Gemüter aller Beteiligten auswirkte, denn die ausgelassene Stimmung war ansteckend und brachte viel Spaß und Lachen in die Gesichter.

Danke an alle Beteiligten im Namen der Menschen in Fangasso, die uns so „ein Lächeln“ geschenkt haben.

Nachhaltige Entwicklung – Bildung als Schlüssel zur Veränderung

Entwicklung – „Millionen die nicht ankommen“

Viele Nachrichten zeigen die Entwicklung in Afrika, ein Brennpunkt seit langer Zeit. Hier sind die ärmsten Länder der Welt vereint. Kriege, Klimawandel, Korruption und Vetternwirtschaft stehen einer positiven Entwicklung im Wege.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuch die Entwicklungshilfe und Europapolitik sind oft nicht hilfreich, sondern unterstützen europäische Firmen nicht verkaufsfähige, subventionierte Agrarprodukte in
 den afrikanischen Ländern zu „verschenken“. So schaffen die vielen investierten Millionen Euro, die zur Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft gedacht sind, weder Arbeitsplätze noch Perspektive, sondern zerstören die einheimische Wirtschaft. Sehen Sie selbst mal nach, was mit unserem Elektronikschrott, unseren Altkleidern oder nicht verkäuflichen Schlachtprodukten geschieht.

Diese Form von „Entwicklungshilfe“ wird ihren Teil dafür tun, dass Hunderte Millionen Afrikaner auch in Zukunft bitterarm bleiben. Nach wie vor produziert Afrika lediglich billige Rohstoffe für den Export, deren Preis auf dem Weltmarkt gedrückt wird, und der regionale Handel kann sich unter anderem aus den oben genannten Gründen nicht entwickeln.

weiterlesen Artikel Download www.africa-co-operation.de/Nachhaltige%20Entwicklung-ACO-2014.pdf