3ter Hilfstransport von Göttingen nach Mali startete heute 16:30 Uhr.
Diesmal an Bord: u. a. eine Solaranlage plus Notebook für die Schule in Fangasso: die SchülerInnen können damit die Fortschritte im Schulgarten dokumentieren und ins Netz stellen. 5 Rechner nebst Flachbildschirmen bekommt eine Schule in Bamako. Dort wird auch der Bus einem Krankenhauses übergeben.


Uno-Einsatz: Niederländische Blauhelme töten Rebellen in Mali
21.01.15 Bamako
Die Uno-Friedenstruppe in Mali hat erstmals Aufständische im Norden des Landes beschossen. Niederländische Soldaten töteten dabei mindestens sieben Tuareg-Rebellen. Die wollen nun die Friedensverhandlungen stoppen.
Bamako – Die Uno-Blauhelmtruppe in Mali hat erstmals einen Luftangriff gegen Rebellen im Norden des Landes geflogen. Bei dem Kampfhubschraubereinsatz wurden nach übereinstimmenden Angaben von Anwohnern und Sicherheitsbeamten sieben Aufständische getötet.
Die Uno-Stabilisierungsmission Minusma erklärte, die niederländischen Soldaten hätten auf schweren Beschuss in der Stadt Tabankort reagiert. Die Truppe habe zunächst Warnschüsse abgegeben und erst dann ein Fahrzeug der Milizionäre zerstört. Ein Sprecher der Tuareg-Rebellengruppe MNLA widersprach: Die Blauhelmehätten ohne Vorwarnung gefeuert, sagte er.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/mali-uno-blauhelme-toeten-mnla-rebellen-a-1014099.html
Bus repariert, Materialien fast vollständig
Die Vorbereitungen laufen und die Reparaturen sind abgeschlossen. Die Antriebswellen mussten erneuert werden, was sich aufwändiger gestaltete als gedacht. Auch das Öl wurde gewechselt und ein Minimum an Ersatzteile wurde besorgt.
Ein abwaschbarer Boden und eine Behandlungsliege spendete das Weender Krankenhaus und wurde eingebaut und die Beschriftung wird vorbereitet. Dank an alle helfenden Hände.
Dann geht es jetzt daran die letzen Dunge zu besorgen und hoffentlich nichts zu vergessen.
Hier nun ein kleiner Überblick über die bisherigen Materialien und der Spender:
|
Menge |
Beschreibung | Spender |
|
1 |
VW Bus T4 | Aco e.V. |
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1 |
Behandlungsliege | Weender Krankenhaus |
|
5 |
PC Systeme | Neudorff |
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4 |
Monitore | Neudorff/ Weender Krankenhaus/Albers |
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2 |
Scanner | Neudorff |
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1 |
Drucker | Aco e.V. |
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1 |
Digitalkamera | Hannes |
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1 |
Gynäkologenstuhl | Weender Krankenhaus |
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1 |
PV Solarinselstation 90 Wp | Aco e.V. |
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1 |
Batterie 65 Ah | Aco e.V. |
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1 |
Laptop neu | Aco e.V. |
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600 |
Brillen | Freundeskreis Kolokani / Fielmann |
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1 |
Microwelle | Weender Krankenhaus |
|
1 |
Karton Kleidung & Spielzeuge | Anke |
Sicherlich werden noch einige Dinge hinzukommen und der Bus wird rappelvoll.
Vorbereitung der Malifahrt angelaufen – Abfahrt für den 27.01.2015 geplant
Transporter bereit zum Umbau
Letzte Woche konnte der Transporter gekauft werden und ist bereit für den Umbau zum Krankenwagen. Die Versicherung bis Marokko ist bestellt und zugelassen wird am Donnerstag.
Auch sind heute schon 2 Kartons Brillen von Gerold Mehrmann (Förderverein Kolonkani) angeliefert worden, die dann von uns an das Krankenhaus in Kolonkani übergeben werden. Anke Wolff schickt ebenfalls ein Paket aus Hannover mit kleinen Geschenken für die Kinder in Fangasso . Allerdings sind noch einige Dinge zu besorgen und eventuell hat ja jemand Reste oder nicht mehr benötigtes Material bei sich noch rumstehen und kann so etwas zu diesem Transport beitragen.
Für den Umbau des Fahrzeugs wird noch folgendes benötigt:
- · PVC Boden (2,50m x 1,65m)(Es muss ein abwaschbarer Boden ins Fahrzeug)
- · Behandlungsliege(soll ins Fahrzeug eingebaut werden, damit darauf Kranke liegend transportiert werden)
- · 1 Autoradio (ein wenig Information und Musik macht die Fahrt nicht so eintönig)
- · 1 – 2 Laptop/Notebook für die Schule (Die Lehrer und Schüler sollen IT kennenlernen und mit uns kommunizieren können)
- · 1 Multifunktionsdrucker (Tinte/Drucker/Scanner) (zum Ausdruck von Formularen Rechnung etc.)
- · Medizinisches Kleinmaterial (Spritzen, Verbandszeug, Skalpell, Scheren, Pinzetten etc.)
- · Kleingeräte z. B. Bohrmaschinen oder anderes Werkzeug
- · Gute nutzbare Kleidung und Schuhe
- · Fußbälle und andere Sportgeräte, Fußballschuhe etc.
Bitte bietet mir einfach alles an, selbst wenn es nicht auf der Liste steht. Auch nachzulesen auf Facebook: https://www.facebook.com/pages/Africa-co-operation eV/441125772618486
Fahrzeug gefunden – weitere Materialien bis zum 23.01.15 gesucht
Göttingen, 11.01.2015
Seit gestern ist nun endlich das geeignete Fahrzeug gefunden worden. Diesmal ist es ein VW Bus geworden, da ein Sprinter für Bamakos Straßen zu groß ist, denn diesmal soll es das Fahrzeug an das PMI-Central in Bamako (ein Krankenhaus für 200.000 Menschen) gehen.
Vorher müssen allerdings noch einige technische Reparaturen durchgeführt werden. Zudem fehlt noch eine Liege für den Krankentransport. Die Beschriftung wird wie bei den anderen Fahrten unterwegs angebracht. Folgende Materialien werden noch für den Transport gesucht.
- Kleine Massagebank als Rettungsliege für den Krankenwagen
- 2 Notebooks für die Schule in Fangasso (Alter max. 4 Jahre)
- LED Leuchten mit Akkubetrieb
- Solarladegeräte
- 1 Multifunktion Tintendrucker, Drucker & Scanner, USB (Alter max. 5 Jahre)
- Lehrbücher auf Französisch, speziell Gartenbau, Naturkunde
- Lehrbücher Windows, Word, Internet auf Französisch
- Medizinisches Kleinmaterial
Bitte melden Sie sich falls Sie diese abzugeben haben. Für solche Sachspenden können auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden, die vom Finanzamt anerkannt werden. Auch gute Kleidung kann mitgenommen werden, da sie nur an Personen abgegeben wird, die sich diese nicht kaufen können.
Auch wenn Sie etwas abzugeben haben was nicht auf der Liste steht, bitte einfach anrufen. Wir können klären ob dies geeignet ist. Tel. 0175 859 5334.
Johannes Albers
Neue Regierung steht
(ap) Die neue Regierung in Mali steht. Dem umgebildeten Kabinett von Ministerpräsident Modibo Keïta gehören acht neue Minister an, unter ihnen auch ein ethnischer Tuareg als Umweltminister.
Die Zusammensetzung des 29-köpfigen Kabinetts wurde am späten Samstagabend bekanntgegeben. Am Donnerstag hatte Präsident Ibrahim Boubacar Keïta seinen nicht mit ihm verwandten Namensgenossen Modibo Keïta zum Regierungschef ernannt. Er ersetzt Moussa Mara.
http://www.nzz.ch/newsticker/neue-regierung-in-mali-steht-1.18458899
Hilfsmaterial aus dem Container endlich in Bamako eingetroffen
Bamako, 13.12.2014
Nach vielen Telefonaten und mehrfachen Versuchen die Transportkosten zu begleichen haben unsere Sachspenden nun endlich Bamako erreicht. Unter den Spenden findet sich auch ein Kühlschrank für das Lycee in Bamako. Schwester Jean-Mathilde vom FOYER D’ACCUEIL DE LA MISSION CATHOLIQUE hat sich sehr darüber gefreut, dass ich mein Versprechen vom März 2013 einhalten konnte.
Jetzt ist noch die Etappe von Bamako nach Fangasso zu bewältigen. Ich hoffe doch stark, dass dies nicht so kompliziert wird wie von Kenieba, da wir dort mehr Ansprechpartner habe.
Alle Materialien wie z.B. Krankenhausbetten und Rollstühle wurden vorher noch durchgesehen und falls nötig repariert, siehe Foto. Hier noch mal herzlichen Dank an alle Helfer. Wir wollen nur funktionsfähiges Material transportieren, womit die Menschen auch wirklich etwas anfangen können.
Vielleicht kommt ja alles noch vor Weihnachten an, dies wäre doch ein besonders schönes Geschenk für die Menschen in Bamako und für mich und alle Helfer eine ganz besondere Freude.
Islamistenführer in Mali von französischer Armee getötet
Paris (AFP) Ein seit langem gesuchter Islamistenführer ist in Mali von der französischen Armee getötet worden. In der nordmalischen Region Gao seien bei einem Militäreinsatz in der Nacht zum Donnerstag etwa zehn „Mitglieder einer bewaffneten terroristischen Gruppe“ außer Gefecht gesetzt worden, teilte ein Sprecher der französischen Armee in Paris mit. Darunter sei auch Ahmed al-Tilemsi alias Abderrahman Ould al-Amar gewesen, einer der Mitbegründer der Islamistengruppe Mujao und Anführer der Gruppe Al-Murabitoun in Mali.
http://www.zeit.de/news/2014-12/11/frankreich-islamistenfuehrer-in-mali-von-franzoesischer-armee-getoetet-11170803
Gefangenenaustausch für Franzosen in Mali
Für die Freilassung der in Mali verschleppten französischen Geisel Serge Lazarevic sind im Gegenzug offenbar inhaftierte Islamisten freigekommen. Ein malischer Sicherheitsvertreter bestätigte der Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch einen Gefangenenaustausch.

Bild: Keystone
Bamako/Paris. – Der französische Präsident François Hollande hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass der am 24. November 2011 im Norden von Mali verschleppte Lazarevic wieder frei sei. Der 51-jährige Franko-Serbe war nach Hollandes Angaben die letzte französische Geisel im Ausland.
Zu den genauen Umstände der Freilassung machte die französische Regierung keine Angaben. Paris bestritt bisher stets, Lösegeld für im Ausland entführte Franzosen zu bezahlen.
«Ich kann Ihnen sagen, dass Männer, die einige als Terroristen bezeichnen, die für uns aber Häftlinge sind, im Gegenzug für die Freilassung der französischen Geisel freigelassen wurden», sagte am Mittwoch ein malischer Sicherheitsvertreter. Um diese «Geste» habe Paris gebeten.
http://www.bote.ch/politik/gefangenenaustausch-fuer-franzosen-mali
Einigung in Mali verschoben
Die dritte Verhandlungsrunde zwischen malischer Regierung und Tuareg-Rebellen ist ohne Ergebnis abgebrochen worden, die Fronten sind verhärtet. Im Januar 2015 sollen die Gespräche wieder aufgenommen werden.
Eine Woche lang haben Vertreter der malischen Regierung und der Tuareg-Rebellen zusammengesessen. Es war die dritte Verhandlungsrunde innerhalb von vier Monaten. Doch nach wenigen Verhandlungstagen war klar: Regierung und Rebellen haben sich nicht aufeinander zubewegen können. „Die Frage eines föderalen Staates steht nicht auf unserem Fahrplan“, hatte der malische Außenminister Abdoulaye Diop, der an den Verhandlungen in Algeriens Hauptstadt Algier teilnahm, der DW gesagt und den Rebellen Radikalisierung vorgeworfen. Diese fordern eine weitgehende Autonomie Nordmalis. “ Es ist wichtig, dass die Verhandlungen sich wieder um das drehen, was wir angeboten haben“, so Außenminister Diop. „Wir sind gewillt, die Regierung so zu reformieren, dass die Eigenverwaltung der lokalen Gemeinschaften gestärkt wird. Aber es muss im Rahmen eines Einheitsstaates geschehen.“
http://www.dw.de/einigung-in-mali-verschoben/a-18100566




