Mali Candidates Pledge Reconciliation

By Anne Look, 25 July 2013
Malians rank peace and stability as top priorities for the country’s next president. They go to the polls Sunday amid tensions in the far northern town of Kidal. It has been occupied by the Tuareg separatist group, the MNLA, since a French-led military intervention against jihadist groups in northern Mali began in January.

What to do about Kidal?

Mali’s 27 presidential candidates have tried to strike a delicate balance, pledging to get tough on the country’s vast security challenges while fostering reconciliation.

The lone female candidate in the race is a National Assembly deputy from the northern town of Bourem. She has been an outspoken critic of the MNLA rebellion.
http://allafrica.com/stories/201307251580.html

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Alarmierende Ernährungslage im Norden von Mali

24.07.2013, Bern/Genf – Die Ernährungssituation im Norden von Mali und besonders in der Stadt Gao ist alarmierend. Laut einer Untersuchung, die Malis Gesundheitsministerium und die UNO am Mittwoch publizierten, ist das Leben von zahlreichen Kindern bedroht
Bereits 13,5 Prozent der Menschen haben zu wenig zu essen. Erstmals seit dem Ausbruch der Krise im vergangenen Jahr wurde die Ernährung und die Sterblichkeit in der vom Konflikt betroffenen Region untersucht.

Die Studie zeigt, dass für die Schwächsten der Gesellschaft die Versorgung mit Lebensmitteln extrem kritisch ist. «Man muss jetzt aktiv werden um nicht Kinder sterben zu lassen, die hätten gerettet werden können und um neuen Fällen vorzubeugen», sagte David Gressly, Koordinator der Humanitären Hilfe in Mali nach einem Besuch in Gao.
http://www.blick.ch/news/ausland/alarmierende-ernaehrungslage-im-norden-von-mali-id2383420.html

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Blog angegriffen – a-c-o e.V. wehrt ab

Göttingen – Weißrussland, 20.07.2013

Manchmal lohnt es sich die Statistik anzusehen, denn die zeigt ob sich jemand für den Inhalt interessiert. So ist es auch bei unserem Blog. Die Zugriffe schwanken so zwischen 80 und 250 Zugriffen  täglich. Manchmal kann es sogar etwas mehr sein. Doch seit dem 15. Juli gab es Sprünge auf knapp 2000. Statt Freude kam allerdings Skepsis, denn was kann der Grund sein. Bei uns gab es keine spektakulären Enthüllungen wie bei „Wiki Leaks“.

http://www.jurau-die.de/Attac.pdf

 

Hollande bestätigt Tod der französischen Geisel

Der in Mali entführte Franzose Philippe Verdon ist tot. Frankreichs Präsident François Hollande teilte am Montag in einer Erklärung mit, der Tod des Mannes sei „formal bestätigt“. Verdons Leiche werde so schnell wie möglich nach Frankreich gebracht. Eine Autopsie solle die Todesursache klären, fügte Hollande hinzu. „Die für den Tod unseres Landsmannes Verantwortlichen müssen gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden.“

Bereits am Sonntag hatte das Außenministerium in Paris erklärt, Verdon sei „sehr wahrscheinlich“ tot. Ein Mitglied der staatlichen französischen Ermittlungsgruppe erklärte zudem, dass eine in Mali gefundene Leiche die des Entführten sein könne.
http://www.sueddeutsche.de/politik/entfuehrung-in-mali-hollande-bestaetigt-tod-der-franzoesischen-geisel-1.1722443

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In Kamerun entführte französische Familie wieder frei

19.04.2013 ·  Aufatmen in Paris: Eine in Kamerun entführte französische Familie ist nicht mehr in den Händen von Islamisten. Die drei Erwachsenen und vier Kinder sind frei. Jetzt sollen sie rasch nach Frankreich kommen.

Nach zwei Monaten Gefangenschaft in der Hand von radikalen Islamisten ist die in Kamerun entführte französische Familie wieder frei. Die drei Erwachsenen und vier Kinder seien in der Nacht zum Freitag den kamerunischen Behörden übergeben worden, hieß es in einer Nachricht der Regierung. Die Franzosen seien „alle in Sicherheit“. Frankreichs Präsident François Hollande bestätigte die Freilassung in Paris.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/zwei-monate-geiselhaft-in-kamerun-entfuehrte-franzoesische-familie-wieder-frei-12154818.html

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Al Qaeda Africa hostages alive, Hollande says

By RFI    Sunday 23 June 2013           French President François Hollande on Sunday said he believed an Al Qaeda claim that eight European hostages held in north Africa are still alive. Five of the hostages are French.

On a visit to Qatar this weekend Hollande said he had „every reason to believe that the hostages are alive“, and that Paris was „still seeking contacts“ to free them.

But, he added, the government is seeking reliable contacts  and is trying to avoid “intermediaries who put themselves forward and who we know have only come seeking benefits for themselves“.
http://www.english.rfi.fr/africa/20130623-al-qaeda-africa-hostages-alive-hollande-says

 

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Späte Einigung in Mali

Keystone AP

Markus M. Haefliger, Nairobi

Bei den Gesprächen in der burkinabischen Hauptstadt Ouagadougou zwischen Vertretern der malischen Interimsregierung und Tuareg-Rebellen, die die Stadt Kidal und Teile der gleichnamigen Region im Nordosten des Landes beherrschen, ist am Dienstagabend endlich eine Einigung erzielt worden. Sie enthält einen Waffenstillstand sowie Verpflichtungen, nach denen die Regierungsarmee «schrittweise» im gesamten Norden stationiert wird, während die Rebellen in Feldlager eingewiesen werden. Uno-Generalsekretär Ban, Frankreich und westafrikanische Vermittler begrüssten das Abkommen.

Territoriale Einheit
Die Direktverhandlungen zwischen der Übergangsregierung in Bamako und Tuareg-Rebellen hätten schon vorletztes Wochenende abgeschlossen werden sollen. Aber die Standpunkte blieben lange unvereinbar. Bamako wollte keine Abstriche an seiner Souveränität über das wiederhergestellte nationale Territorium machen; die Unterhändler forderten eine ungehinderte Stationierung der Truppen und die Entwaffnung der Rebellen. Die zwei Rebellengruppen, der Mouvement national de libération de l’Azawad (MNLA) und der Haut conseil pour l’unité de l’Azawad (HCUA), forderten ihrerseits die Aufhebung der gegen ihre Anführer erlassenen Haftbefehle.

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Konzertverbot: Stille in Bamako

DW. Bamako
Weltweit ist Mali für seine Musik bekannt. Doch seit Januar schweigen die Instrumente: Mit dem Ausnahmezustand wurden öffentliche Konzerte verboten – aus Sicherheitsgründen. Viele Musiker kämpfen nun um ihre Existenz.

Salif Keita, Habib Koité, Toumani Diabaté, Bassekou Kouyaté – das ist nur eine kleine Auswahl von Musikern aus Mali, die sich auf der internationalen Bühne einen Namen gemacht haben. Derzeit kann man sie allerdings nur außerhalb ihres Heimatlandes im Konzert sehen: Der Ausnahmezustand, den die Regierung im Januar verhängt hat, verbietet auch Musikaufführungen. Das Sicherheitsrisiko sei zu groß, begründet die Regierung ihre Entscheidung. In der Hauptstadt Bamako, wo sonst täglich Live-Bands auftreten, ist es seither still. Erst kürzlich wurde das Konzertverbot bis zum 5. Juli 2013 verlängert – dann beginnt der Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen am 28. Juli 2013.

„Als der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, traf das die Musiker am heftigsten „, sagt Abdoul Wahab Berthe, der den malischen Sänger Habib Koité als Bassist begleitet. „Alles wurde verboten“, erzählt er. Zurzeit gebe es „keine Studioaufnahmen, keine Veranstaltungen – nichts, nichts, nichts.“ Die Musiker leben also von der Hand in den Mund. Deswegen freut sich Abdoul Wahab Berthe über seine Auftritte in Europa. Aber nur die wenigsten malischen Musiker haben die Möglichkeit, ins Ausland auszuweichen.
http://www.dw.de/konzertverbot-stille-in-bamako/a-16895093?maca=de-rss-de-region-afrika-4022-rdf

Ein Spendenskandal und seine Hintergründe: Enttäuschte Spender von „Menschen für Menschen“ fordern Konsequenzen

Frankfurt/München (ots) – „Menschen für Menschen“ war einmal eine großartige Hilfsorganisation – mit diesen Zeilen öffnet unter der Adresse www.Spendenskandal.com ab sofort eine Website, über die schockierte Spender und Anhänger von Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe endlich Konsequenzen des Spendenskandals bei „Menschen für Menschen“ fordern.

Neben Spendern und Großspendern gehört der Initiative auch das ehemalige Kuratoriumsmitglied Jürgen Wagentrotz an. Die Initiative wirft „Menschen für Menschen“ – unter der Leitung der Vorstandsvorsitzenden Almaz Böhm – unter anderem viel zu teure Schulbauten, Ausbeutung von Tagelöhnern sowie Investitionen in Protzbauten vor, und damit die Zerstörung des Lebenswerks von Karlheinz Böhm. Außerdem kritisiert sie mangelnde Transparenz bei den Ausgaben der Stiftung. Jürgen Wagentrotz: „,Menschen für Menschen‘ handelt nicht mehr im Sinne seiner Spender, der Vorstand lässt das zu. Es ist an der Zeit, dass ,Menschen für Menschen‘ in eine neue Zukunft geführt wird, unter fachkundiger Leitung und mit echten Leitlinien, nach denen die Spenden der Anhänger von Karlheinz Böhm sinnvoll investiert werden!“

Sieben konkrete Vorwürfe werden auf der Informationswebsite formuliert, die über die Missstände bei „Menschen für Menschen“ aufklären: Neben dem Bunkern von Spendengeldern in Höhe von rund 50 Millionen Euro wird „Menschen für Menschen“ auch das Jahresgehalt der Vorsitzenden Almaz Böhm in Höhe von mindestens 105.000 Euro vorgeworfen, vor allem auch weil sie immer wieder öffentlich beteuert hat, wie ihr Mann ehrenamtlich zu arbeiten. Auch das Verschweigen von Karlheinz Böhms Gesundheitszustand, das Zahlen von Löhnen unterhalb der extremen Armutsgrenze, überteuerte Schulbauten sowie deren mangelnde Instandhaltung und der Verfall von Brunnen und Wasserstellen werden kritisiert. Nicht zuletzt aber stößt die mangelnde Transparenz der Organisation ihren Spendern und ihren Gremien gegenüber auf harte Kritik.
http://www.presseportal.de/pm/109571/2482008/ein-spendenskandal-und-seine-hintergruende-enttaeuschte-spender-von-menschen-fuer-menschen-fordern

Frankreich kündigt Friedensplan für Mali an

12. Juni 2013 18:07; Akt: 12.06.2013 18:18

Im Konflikt in Mali bahnt sich ein Ende an: Die Tuareg-Organisation MNLA habe einen Entwurf für einen Freidensplan bereits gebilligt, sagte der französische Aussenminister Laurent Fabius.

Frankreich hat einen Friedensplan für das westafrikanische Krisenland Mali in Aussicht gestellt. Es sei ein Entwurf für ein Übereinkommen erstellt worden, der eine «ausgezeichnete Grundlage für eine Versöhnung» darstelle, sagte der französische Aussenminister Laurent Fabius am Mittwoch in Madrid.

Das Vorhaben respektiere die Einheit des Landes und sehe Wahlen bis Ende Juli vor, sagte Fabius bei einem Treffen mit seinem spanischen Amtskollegen José Manuel García-Margallo.

Die Tuareg-Organisation MNLA habe den Entwurf bereits gebilligt, sagte der französische Minister weiter. Derzeit prüfe der malische Staatspräsident Dioncounda Traoré das Vorhaben.
http://www.20min.ch/ausland/news/story/Frankreich-kuendigt-Friedensplan-fuer-Mali-an-26939052

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