Am 14. Dezember 2013 ab 14 Uhr in Berlin, Werkstatt der Kulturen
4 DECEMBER 2013, Press Release
Authorities in Mali must urgently identify the 21 bodies found in a mass grave last night, believed to belong to soldiers abducted in May 2012, Amnesty International said.

„Ever since the soldiers were abducted from the Kati Military Camp, their loved ones have been desperate to know what has happened to them. Authorities in Mali must now do everything in their power to give the families the full truth,“ said Gaëtan Mootoo, Mali researcher at Amnesty International, who met with some of the relatives of the soldiers last week.
„Unfortunately, the initial reports seem to confirm our fears that the 21 soldiers could have been executed,“ added Gaëtan Mootoo. „Amnesty International extends its deepest sympathies to all the families concerned.“
They were charged with kidnapping, murder and assassination in connection with the disappearance of 21 ‚red beret‘ soldiers suspected of supporting a counter-coup against General Sanogo.
The mass grave was discovered following the arrest of General Amadou Haya Sanogo who led a military coup in Mali in March 2012. Several of his soldiers were also detained.
http://allafrica.com/stories/201312051461.html?aa_source=slideout
4. Dezember 2013, 14:45 · Redaktion BRF
Die Polizei nimmt an, dass es sich bei den 21 Leichen, die in der Nähe von Bamako gefunden worden sind, um Opfer der Revolte vom März 2012 handelt. Kurz nach dem Putsch war eine Gruppe Soldaten verschwunden.
Eineinhalb Jahre nach dem Militärputsch in Mali haben Ermittler bei Bamako ein Massengrab mit 21 Leichen entdeckt. Die Polizei nimmt an, dass es sich um Opfer der Revolte vom März 2012 handelt, vermutlich eine Gruppe von Soldaten, die den damals gestürzten Präsidenten Touré unterstützt hatte. Die Soldaten waren kurz nach dem Putsch verschwunden.
In der vergangenen Woche war der Anführer des Militärputsches, Hauptmann Sanogo, festgenommen worden. Ihm wird Mitschuld am Tod und am Verschwinden mehrerer Militärs vorgeworfen. Durch den Putsch waren die Kommandostrukturen im Norden des Landes zusammengebrochen. Radikale Islamisten terrorisierten die Region anschließend monatelang. Erst nach einem Eingreifen Frankreichs im Januar konnten die Extremisten weitgehend vertrieben werden.
http://brf.be/nachrichten/international/685074/
29.11.2013
Die separatistische Tuareg-Rebellengruppe MNLA hat gestern Abend das Waffenstillstandsabkommen mit der malischen Armee aufgekündigt. Die MNLA hat trotz der Präsenz afrikanischer und französischer Truppen in der Region weiterhin die überwiegende Kontrolle über den Norden des Landes. In den vergangenen Tagen war es zu Zusammenstößen mit der Armee gekommen, bei denen drei Rebellen getötet wurden.
„Der politische und militärische Flügel von Azawad (MNLA, MAA und HCUA) verkünden das Endes des Waffenstillstands mit der Zentralregierung in Bamako“, hieß es in einem Statement von Attaye Ag Mohamed, einem der Gründer der MNLA.
Die MNLA hatte im Jahr 2012 den Norden des Landes unter ihre Kontrolle gebracht und den Staat „Azawad“ ausgerufen. Später verlor die säkulare Bewegung ihren Einfluss in der Region jedoch zugunsten islamistischer Rebellen und verbündete sich schließlich mit französischen Soldaten, die im Jänner 2013 eine Militärintervention in Mali gestartet hatten, um ein Vorrücken der Islamisten in den südlichen Landesteil zu verhindern.
http://orf.at/stories/2208437/
By THE ASSOCIATED PRESS, Published: November 28, 2013
A member of an extremist group wanted in the fatal carjacking of an American official in Niger more than a decade ago has been arrested by French soldiers in northern Mali after he escaped from prison, prosecutors said Thursday.
The fugitive, Alhassane Ould Mohamed, sometimes known as Cheibani Ould Hama, was a low-ranking member of Al Qaeda in the Islamic Maghreb, terrorism experts said. Officials in neighboring Niger have said he was among 22 prisoners who escaped in June during an attack by gunmen on a prison there. In March, he was sentenced to 20 years in prison for his role in the killing of four tourists from Saudi Arabia in 2009.
In September, federal prosecutors in the United States unsealed an indictment against him in connection with the murder of William Bultemeier, a Department of Defense attaché, in 2000.
http://www.nytimes.com/2013/11/29/world/africa/mali-fugitive-on-us-list-is-arrested.html?_r=0
Publiziert:
Bamako – Der Anführer des folgenschweren Militärputsches im westafrikanischen Mali ist Augenzeugen zufolge festgenommen worden. Hauptmann Amadou Sanogo sei am Mittwoch von schwer bewaffneten Soldaten aus seinem Haus in einem Militärcamp abgeführt worden, sagte ein Beobachter.
Sanogo wird vorgeworfen, Mitschuld am Tod und am Verschwinden mehrerer Militärs im Zuge des Staatsstreichs zu tragen, durch den der damalige Präsident Amadou Toumani Touré gestürzt wurde. Einer juristischen Quelle zufolge muss Sanogo sich bald vor Gericht verantworten. Die Regierung bestätigte die Inhaftierung nicht.
Im Zuge des Putsches in Bamako waren die alten Kommandostrukturen im Norden Malis völlig zusammengebrochen. Viele Soldaten desertierten oder liefen zu den Rebellen über. Dies ermöglichte ein Vorrücken von radikalen Islamisten, die die Region anschliessend monatelang terrorisierten. Erst nach einem Eingreifen Frankreichs im Januar konnten die Extremisten weitgehend vertrieben werden. (SDA)
http://www.blick.ch/news/ausland/anfuehrer-des-militaerputsches-in-mali-festgenommen-id2552365.html
21.11.2013, Göttingen
Eine Woche vor der Informationsveranstaltung erreichte uns ein kurzer Anruf im Auftrag des Kollektiv Kabale, dass sie uns für die Veranstaltung den schon vor einer Woche zugesagten Raum verweigern. Auslöser ist das Plakat, sowie der Text der Einladung. Dieser entspricht nicht ihren hohen Ansprüchen.
Das Plakat bediene stereotype Afrika-Bilder und der Text ließe Raum für Kulturalismus (= kultureller Rassismus). Eine Stellungnahme vom Kollektiv solle noch folgen.
Wir können dies nur mit Bedauern annehmen und suchen nun nach einem neuen Veranstaltungsraum. Wir hoffen einen verständnisvolleren Kneipenbesitzer zu finden, der uns ohne Zensur einen Raum für Veranstaltung zu Verfügung stellt.
(Wie kann ich das bloß Herrn Kamate aus Bamako erklären??)
Die Veranstaltung findet statt, wir informieren weiter und geben nicht auf.
Der Stein des Anstoßes, siehe unten
Am Freitag, den 29.11.2013 informiert africa-co-operation e.V. im Göttinger „Inti“ über
Hintergründe der Flüchtlingskatastrophen in Mittelmeer und Sahara. Im Anschluß wird über die bereits geleistete Hilfe im Rahmen des Hilfsprojekts „Get a smile“ berichtet, sowie über weitere geplanten Aktionen. Unter dem Motto: besser kleine Hilfe als keine Hilfe, werden die Malifahrer mit Unterstützung von Dr. Kamate aus Bamako über Wege aus dem Elend diskutieren. Frau Dr. Edda Brandes von Benkadi e.V., die schon viele Jahre in Mali gearbeitet hat, wird den Anwesenden die Kultur und Musik des Landes näher bringen.
Ort: Inti, Burgstr. 17, Göttingen
Zeit: Fr. 29.11.2013, 19:00 bis 21:00 Uhr
Mbera/Bassikounou — Since April, when the UN Refugee Agency (UNHCR) started biometric registration of the Malian refugees in Mauritania’s Mbera camp, 8,000 of the 68,000 registered refugees have been de-activated from the system – almost all of them Mauritanians from nearby towns and villages hoping to access aid handouts. In September, a small group of camp residents tried to destroy the registration centre in protest of the new system, raising a key question: when and how should aid agencies helping refugees also try to assist vulnerable host populations?
The situation in Mauritania is by no means unique; many refugee camp populations are swollen with locals trying to access aid. Locals have even outstripped refugee populations in some crises said a UNHCR source.