Malifahrer übergeben Krankenwagen

Die Vorstellung des Projektes beim Chef der Comune, dem Bürgermeister von Tominian, und die Übergabe des Krankenwagens an den Chef des Krankenhauses der gesamten Comune verlief sehr freundlich und anerkennend. Das ganze Procedere hat allerdings auch viel Zeit in Anspruch genommen.
Danach besuchten die beiden Malihelfer noch die 10 km von Fangasso entfernte Landschule. Dort gibt es 3 sehr einfache Klassenräume für 64 Schülern mit nur 2 Tafeln. die Helfer stellten fest: Auch hier ist Hilfe dringend nötig.

Göttinger Mali-Helfer erreichen Fangasso

Keine vier Wochen haben die beiden Göttinger Mali-Helfer Hannes Albers und Dietmar Golla gebraucht, um einen Toyota-Hiace gefüllt mit Hilfsgütern zum geplanten Schulgartenprojekt nach Fangasso zu bringen. Gestern wurden sie von Schulkindern und Honorationen des Ortes in Empfang genommen.
Heute und morgen ist noch ein umfangreiches Programm mit diversen Offiziellen zu bewältigen. Zu schaffen machen den beiden Helfern die extreme Hitze und die zahlreichen Moskitos.

Aktuelle Bilder

Die letzten Kilometer Piste vor Fangasso

Empfangskomitee in Fangasso

Für sie haben die beiden Helfer all die Strapazen auf sich genommen: Johannes Albers mit Schulkindern

Dietmar Golla mit der Zielgruppe des Hilfstransports

So könnte auch der Schulgarten aussehen

Malifahrer – heute Ankunft in Fangasso

Wie Hannes Albers via Facebook mitteilte – http://www.facebook.com/joh.xact – machen sich die beiden Helfer heute auf den Weg von San in das nur noch 40 Kilometer entfernte Fangasso. Damit wird Hilfslieferung für das dortige Schulprojekt endlich ihr Ziel erreichen. Der Bürgermeister wartet schon ungeduldig. Mehrmals täglich hat er angerufen und sich nach dem Ankunftstermin erkundigt.
Die Fahrt aus dem versmogten Bamako hatte länger gedauert als gedacht. Richtung Segou wurden wegen extrem schlechten Strassenverhältnissen für nur 250 km 7 Stunden Fahrzeit benötigt. In Segou fanden die beiden in einem katholischen Kloster eine günstige und sichere Unterkunft. Dort konnte Hannes Albers unter provisorischen Bedingungen eine Videokonferenz einrichten und den Grünen in Niedersachsen über die aktuelle Lage in Mali berichten.  Die Fahrt von Segou nach San verlief dann deutlich zügiger.
Eindrücke von Hannes Albers: „Auf der Fahrt begegneten wir vielen Militäkonvois, meist Tanklastzüge bewacht von Pickups. In Segou erklärte uns ein Soldat, dass er schon lange keinen Sold bekommen hatte und die Verpflegung sehr schlecht ist. Ein Flüchtling aus Gao sagte in Segou sind 2000 Flüchtlinge aus Gao privat untergekommen und sie werden lange nicht in ihre Heimat zurück gehen können, da dort immer wieder Kämpfe aufflammen.“
Fotos: Pause bei der Fahrt nach San

Reifensuche in Bamako

Am Niger in Segou

Gärten in Segou