Bernd Seger überreicht africa-co-operation e.V. Spende über 800 Euro

Diemarden, 30.09.2014

Man wird ja schließlich nur ein mal 60 sagte sich Bernd Seger und das kann man ja auch mal feiern. Doch statt der üblichen Geschenke wünschte er sichBernd Seger eine Spende für den Verein africa-co-operation e.V, der in einem Selbsthilfeprojekt einen Schulgarten mit Kantine in Fangasso errichten möchte. Denn dort haben viele Kinder zu wenig zu essen und können aus diesem Grund nicht die Schule besuchen. Ohne Bildung werden diese später keine Chance auf einen Beruf haben.

800 Euro über Nacht für Bildungsprojekt „Get a smile“ in Fangasso/Mali

Während einer schönen ausgelassenen Party kamen dann über Nacht 700 Euro zusammen, die Bern Seger noch auf 800 aufrundete. Wir waren begeistert von dieser tollen Idee und Großzügigkeit und möchten dafür den Dank aller Menschen in Fangasso ausrichten.

Als Geschäftsführer der UFH (Umweltfreundliche Haustechnik GmbH) weiß Bernd Seger, das Umweltbewusstsein ein wichtiger Teil der Nachhaltigkeit ist, da er schon seit Jahren umweltfreundliche Technik unter dem Slogan „Wir bringen Ihnen die Energie der Sonne ins Haus“ verkauft und installiert. Doch diesmal hat er auch soziale Kompetenz gezeigt und der Slogan sollte lauten: „Die Kinder aus Fangasso geben dir ein Lächeln zurück“.
Im Namen aller, vielen Dank für diese tolle Aktion.

Konzertierte Aktion: Hilfsgüter nach Mali auf dem Weg

Fr. 22.08.14, Göttingen – Witten

In einer konzertierten Aktion wurden am Donnerstag, den 20.8., in Emmerthal Hilfsgüter für Mali verladen. Eine komplette LKW-Ladung kam so zusammen. DSCF3628

Die professionelle Verladung erfolgte durch 6 Mitarbeiter der W. Neudorff GmbH, die nach ihrer Arbeit hier anpackten. Das Unternehmen stellte den Lagerplatz und den LKW kostenlos zur Verfügung.

Mitglieder des Vereins africa-co-operation e.V. übernahmen dann den Transport nach Witten, wo von Mitgliedern des Vereins Aktion pro Afrika das Material in Empfang genommen wurde, die Profis auf diesem Gebiet sind und den Container organisiert haben. DSCF3636

Aktion Pro Afrika wird nun am Freitag das Material in ihren Container zuladen und nach Hamburg verfrachten.

Von dort geht’s dann per Schiff nach Dakar und von dort per LKW nach Kéniéba / Mali. Empfänger für unsere gesammelten Güter sind das Centre de Santé und die Schule in Fangasso sowie ein Gymnasium (lycée) in Bamako. Alles andere bleibt in der Region und wird dort auf verschiedene  Krankenstationen verteilt.

Der gemeinsamen Aktion ist es zu verdanken, dass so eine unbürokratische, kostengünstige Transportlösung für Hilfsgüter umgesetzt werden konnte.

Nebenbei zeigte sich, dass diese Aktion sich auch positiv auf die Gemüter aller Beteiligten auswirkte, denn die ausgelassene Stimmung war ansteckend und brachte viel Spaß und Lachen in die Gesichter.

Danke an alle Beteiligten im Namen der Menschen in Fangasso, die uns so „ein Lächeln“ geschenkt haben.

Nachhaltige Entwicklung – Bildung als Schlüssel zur Veränderung

Entwicklung – „Millionen die nicht ankommen“

Viele Nachrichten zeigen die Entwicklung in Afrika, ein Brennpunkt seit langer Zeit. Hier sind die ärmsten Länder der Welt vereint. Kriege, Klimawandel, Korruption und Vetternwirtschaft stehen einer positiven Entwicklung im Wege.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAuch die Entwicklungshilfe und Europapolitik sind oft nicht hilfreich, sondern unterstützen europäische Firmen nicht verkaufsfähige, subventionierte Agrarprodukte in
 den afrikanischen Ländern zu „verschenken“. So schaffen die vielen investierten Millionen Euro, die zur Entwicklung der afrikanischen Wirtschaft gedacht sind, weder Arbeitsplätze noch Perspektive, sondern zerstören die einheimische Wirtschaft. Sehen Sie selbst mal nach, was mit unserem Elektronikschrott, unseren Altkleidern oder nicht verkäuflichen Schlachtprodukten geschieht.

Diese Form von „Entwicklungshilfe“ wird ihren Teil dafür tun, dass Hunderte Millionen Afrikaner auch in Zukunft bitterarm bleiben. Nach wie vor produziert Afrika lediglich billige Rohstoffe für den Export, deren Preis auf dem Weltmarkt gedrückt wird, und der regionale Handel kann sich unter anderem aus den oben genannten Gründen nicht entwickeln.

weiterlesen Artikel Download www.africa-co-operation.de/Nachhaltige%20Entwicklung-ACO-2014.pdf

 

Algerische Airline verliert Kontakt zu Flugzeug

Burkina Faso, 24.07.14, dpa

Algier: Eine Maschine der algerischen Fluggesellschaft Air Algerie ist verschwunden. Wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte, brach der Kontakt zu Flug AH5017 nach etwa 50 Minuten ab. Staatliche Medien veröffentlichten eine entsprechende Erklärung der Airline.

Das Flugzeug war den Angaben zufolge mit 110 Passagieren auf dem Weg in die algerische Hauptstadt Algier. Gestartet war die Maschine in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso in Westafrika. Das Flugzeug könnte zum Zeitpunkt des Verschwindens über Mali geflogen sein. Eine offizielle Bestätigung dafür gab es allerdings nicht.

Ouagadougou/Paris – Beim Absturz eines Passagierflugzeugs in Mali sind möglicherweise alle 116 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Das Wrack der Maschine von Air Algérie ist laut französischer Regierung klar identifiziert worden. Die Trümmer befänden sich in der Region Gossi nahe der Grenze zu Burkina Faso, teilte der Elyséepalast am frühen Freitagmorgen mit.

Nord Mali: Fahrzeug trifft auf Mine, zwei Tote Helfer

Bamako - Mali , Do, 29.05.2014

Zwei Helfer wurden am Donnerstag getötet. Laut offiziellen Stellen handelt es sich um Mitarbeiter des Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR). Sie wurden getötet, als ihr Fahrzeug am Donnerstag im Nordwesten von Mali auf eine Mine fuhr“, erfuhr AFP von Beamten der Regierung in Timbuktu. Hier wurde ebenfalls erwähnt, das die islamistischen Kräfte ihre Strategie geändert haben und nun verschärft Minen legen um den Norden Malis zu verunsichern. Falls dies zutrifft kann es noch zu vielen zivilen Opfern kommen.

Explosin-

 

 

 

http://www.maliweb.net/insecurite/nord-du-mali-vehicule-saute-mine-morts-officiels-335542.html

 

Mali: Students Say Degrees Are Bought for Cash At Mali Universities, Report Alleges Financial Mismanagement

By Soumaila T. Diarra, 28 May 2014

Bamako — A government report has revealed widespread fraud and bribery among high-level professors at universities in Mali and degrees awarded in exchange for cash.

The general auditor’s report issued on May 14 alleges financial mismanagement involving billions in public money, including management irregularities at the University of Bamako between 2010 and 2012 that it said cost the public treasury 2.4 billion CFA ($3.66 million) of which nearly one quarter of the losses were due to fraud.

The findings have left students concerned that corruption will undermine the value of their degrees and make it harder for them to get jobs in a competitive global marketplace.

„It puts at risk our future careers,“ said Amadou Maiga, 23, a student activist at the Bamako University of Social Science and Management. He said he feels ashamed of his education compared with other universities in West Africa.

„In this university if you have money, 100 000 or 200 000 CFA ($200-$300), you won’t fail the exams. Everyone knows that,“ he said while sitting under a tree with his friends near parking lot for motorbikes.

„I know some students who used to be informed about the exam results before they were officially published. It’s clear that those who informed them are professors who received money,“ he said.

According to Maiga, 2,000 of the 40,000 students enrolled in the schools of law and political science have been for allegedly bribing university officials.

Fraud is so widespread and well known at universities in Mali that some graduates are treated with suspicion when they enter the workplace, students said.

„They were delivering degree certificates on which the signatures were scanned, and some students had problems with that. A friend of mine failed to get into a training programme because of one of those scanned degrees, as the boss thought it was a false document,“ said Moussa Sangare, another student at the Bamako University of Social Science and Management in talking about practices at his school.
http://allafrica.com/stories/201405291714.html

Solar lamps made from bike parts change lives in Mali

CINZANA (AFP) – Mobile solar-powered streetlamps made from old bicycle parts are transforming lives in Mali, where villagers often work by night to escape the heat despite 90 per cent having no mains electricity. The project is the brainchild of Italian architect Matteo Ferroni, who visited the Segou region, 235 kilometres (150 miles) northeast of Bamako, in 2010 and noticed the locals were mainly sleeping during the searing day and getting up in the evening to work. “Soon I realised how important is night time in a community accustomed to glimmering flashlights and moonlight,” he says on his website.Some of these flashlights, he noted, were petroleum lamps which — apart from being dangerous to work with — provide a flickering light which might be inadequate for the work of a butcher or a seamstress. It was then that he hit on the idea of a simple, mobile alternative made of a recycled metal pole, propping up a rechargeable LED lighting unit and attached to an old bicycle wheel which could be moved easily from place to place as required. –
See more at: http://www.vanguardngr.com/2014/05/solar-lamps-made-bike-parts-change-lives-mali/#sthash.dQ5NxXxj.dpuf

Mali Rebels Release 30 Hostages

19 May 2014

Rebels in northern Mali have released 30 hostages whom they captured on Saturday. The United Nations peacekeeping force in Mali says Tuareg rebels handed over the 30 civil servants to peacekeepers on Monday.

The hostages were captured during a rebel attack on government offices in the northern town of Kidal that left at least six government officials dead. The attack prompted Malian Prime Minister Moussa Mara to send troops into Kidal on Sunday. Clashes between government forces and separatists have so far killed at least 36 people on both sides.

Mali has been in turmoil since last year when a Tuareg rebellion touched off a coup in the capital, Bamako. The chaos led to a brief Islamist militant takeover in the north and prompted French and African troops to intervene.
http://allafrica.com/stories/201405200454.html

Veröffentlicht unter Mali

Fangasso: Extreme Hitze lässt die Ernte schrumpfen

Fangasso/Mali, 19.05.2014

Weniger Okra, kleiner Salat: Schüler klagen über geringere Erträge. Auch die Bauern werden die Folgen des extremen Wetters spüren.

1a2a

Zoura Kamate: „Es ist derzeit sehr heiß hier, weshalb die Anzucht nicht so erfolgreich ist. Bisher konnten nur die lokale Okra und eine kleine Zwiebelsorte geerntet werden. Wir werden die Aussaat in der Kälteperiode wiederholen, wenn die Bedingungen wieder besser sind und hoffen dann auf eine bessere Ernte“.

3a4a

 

 

 

 

 

Wir hoffen das Beste und möchten die Schüler in Fangasso gerne weiter unterstützen.