Stimmt für das Lessing-Gymnasium in Köln – siehe Link

Der Erlös geht an eine Schule in Mali

http://www.energiesparmeister.de/wettbewerb/projekte/voting/projekt/nordrhein-westfalen-die-globalen/

Lessing-Gymnasium Köln

Das Projekt des Lessing-Gymnasiums ist ein echter Langläufer: Bereits 1994 hatten Schülerinnen und Schüler die Idee, eine Schule in einem Dorf in Mali zu bauen, um den Kindern dort die Schulbildung zu ermöglichen. Der Bau dieser Schule wurde zu großen Teilen durch Einsparbemühungen am Lessing-Gymnasium in den Bereichen Energie, Wasser und Müll und den Erlösen der schuleigenen PV-Anlage finanziert. Diese erwirtschaftet nicht nur sauberen Strom, sondern damit jährlich auch ca. 6000 Euro, die in das Projekt fließen. Den Rest sammelt die Schulgemeinschaft durch verschiedene Spendenaktionen, wie den jährlichen Mali-Action-Day. Inzwischen wurde die Schule in Mali gebaut, mit einer eigenen Solaranlage ausgerüstet und ein solarbetriebener Wasserspeicher für das Dorf errichtet. Sogar eine weitere Grundschule in einem anderen Dorf ist im Bau! Im Rahmen des Projektes bekommen die malischen Schüler im Weiteren Unterrichtsmaterial gestellt und das Gehalt für fehlende Lehrkräfte an den Grundschulen wird bezahlt.

Landgrabbing stoppen – kleinbäuerliche Communities in Mali unterstützen!

 Jetzt spenden und den enteigneten Bauern Gehör verschaffen!

Landgrabbing

Die ständigen Bootsunglücke im Mittelmeer sind nicht nur eine fürchterliche Tragödie für die Betroffenen und ihre Familien. Sie verweisen auch auf die dahinter liegenden Gründe, die Menschen überhaupt dazu bringen, ihre Heimat zu verlassen – ganz gleich, ob es sich um Krieg, diktatorische Verhältnisse oder die Zerschlagung kleinbäuerlicher Existenzgrundlagen handelt. Eines von vielen Beispielen ist Mali in Westafrika, wo bäuerliche Communities bereits seit langem von Landgrabbing betroffen sind, also davon, dass ihr Land durch staatliche Behörden brutal und entschädigungslos enteignet wird – sei es für (global operierende) Banken, Investmentfonds oder Agrobusinesskonzerne, sei es für korrupte Beamt_innen und Politiker_innen.

Traurige Berühmtheit haben diesbezüglich die beiden Dörfer Sanamadougou und Sahou 270 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Bamako erlangt. Sie haben seit 2010 nahezu sämtliche ihrer Flächen verloren, verantwortlich ist der malische Großinvestor Modibo Keita, ein bestens mit der politischen Klasse Malis vernetzter Geschäftsmann. Ergebnis ist, dass 5.000 Menschen mittlerweile vor dem Nichts stehen. Zahlreiche Bewohner_innen haben die Dörfer bereits verlassen, andere arbeiten als Tagelöhner_innen auf weit entfernten Feldern oder sind auf Unterstützung durch andere Dörfer oder Familienangehörige angewiesen. Das drängendste Problem ist der Hunger – und das in einer Region, die dank ihrer bestens an die schwierigen klimatischen Verhältnisse angepassten agro-forstwirtschaftlichen Anbauweise Hunger bislang kaum gekannt hat.
Vor diesem Hintergrund hat Afrique-Europe-Interact seit 2012 Kontakte zu Dörfern im Office du Niger aufgebaut, darunter auch zu Sanamadougou und Sahou – eine Dynamik, die mittlerweile zu einer verbindlichen Zusammenarbeit geführt hat: Während die Bauern und Bäuer_innen weiterhin Aktionen in Mali durchgeführt haben, hat Afrique-Europe-Interact hierzulande mehrfach demonstriert. Hinzu kamen praktische Unterstützungsaktionen – z.B. im August 2014 eine Spende von vier Tonnen Hirse.

Die bisherigen Aktivitäten haben zwar noch nicht zur Rückgabe des Landes geführt, aber manches scheint in Bewegung gekommen, auch durch internationalen Druck auf die Geldgeber von Modibo Keita. Doch wichtiger ist der Widerstand in Mali selbst. Denn Fakt ist, dass es letztlich die malische Regierung ist, die den Landraub mit einer einzigen Entscheidung rückgängig machen könnte – wenn sie nur wollte. Konkret hat daher die bäuerliche Basisgewerkschaft COPON (die Mitglied von Afrique-Europe-Interact ist) zusammen mit den Bewohner_innen von Sanamadougou und Sahou entschieden, ab dem 2. Juni ein unbefristetes Sit-In mit mehreren hundert Teilnehmer_innen durchzuführen, wobei der genaue Ort noch nicht bekannt gegeben werden soll.

Die ab dem 2. Juni laufende Aktion kostet mindestens 5.000 Euro – für Fahrtkosten, Essen, Sonnenzelte, Aktionsmaterialien und Pressearbeit etc.

Weitere Infos: www.afrique-europe-interact.net

Es bewegt sich etwas, Aktion in Mali beginnt später – Aktion in Berlin findet dennoch statt!

30.07.15 – Containerversand nach Fangasso

Gleichen, 22.05.15

africa-co-Operation e.V. beteiligt sich an einem weiteren Container mit Hilfsgütern nach Mali. In Zusammenarbeit mit Aktion pro Afrika e.V., die langjährige Spezialisten auf diesem Gebiet können wir wieder Materialien für das Centre de Sante und der Ecole Fondamentale Kecouta Diallo de Fangasso versenden. Ziel ist das Lager in Emmerthal komplett zu räumen und alle noch gelagerten Materialien wie Krankenhausbetten, Rollstühle, Sterilisationsgeräte und Kleinteile auf einmal zu versenden.

Diesmal geht die Tour von Göttingen über Emmerthal. Dort wird der Neudorff LKW beladen und alles nach Bochum (Lager von APA Mali) verfrachtet. Hier wird alles in den Container verladen und zum Hamburger Hafen transportiert. Das Containerschiff löscht die Ladung in Dakar und von dort via LKW nach Segou / Mali. Jetzt sind es nur noch 350 km bis Fangasso. Zwei Monate Transportzeiten sind zu erwarten.

Jetzt gilt es noch fehlendes Material aufzutreiben, denn so schnell und günstig wird es keine Transportmöglichkeit geben.

  • Sportartikel, wie Bälle, Sportschuhe, Trikots etc. alles was für einen Sportunterricht gebraucht werden kann
  • funktionstüchtiger Kopierer, Drucker (USB), für das Gymnasium in San
  • Bücher, Lern CDs in Französisch – Lehrbücher, Sachbücher, Romane, Jugendbücher (wir möchten ein kleine Bibliothek aufbauen)
  • Schulmaterial jeglicher Art

Wer etwas abzugeben hat, bitte melden, denn es ist nicht mehr viel Zeit, denn die Ladeliste muss vorher erstellt werden. Auch wenn etwas nicht auf der Liste steht, einfach anbieten, wir werden uns umgehend melden.

 

Neuigkeiten aus Fangasso – 50 Jahre Schule Fangasso

Am 16. Mai wurde die Schule (Ecole Fondamentale Kecouta Diallo de Fangasso) 50 Jahre alt. Da wird gefeiert und wir unterstützen dies mit 50 Euro . Herzlichen Glückwunsch! Wir wünschen eine schöne Feier.
Aber es gibt auch eine traurige Nachricht. Der Dorfchef Baba hat einen schweren Unfall gehabt. Wir wünschen ihm alles Gute.


Nouvelles de Fangasso – 50 ans l’école de Fangasso
Le 16 mai, l’école dispose de 50 ans d’anniversaire.. Là est fêté et nous voudrions le soutenir avec 50 euros. Félicitations! Nous souhaitons une belle fête
Cependant, il ya aussi de mauvaises nouvelles. Le chef de village Baba Kamate a eu un accident grave. Nous lui souhaitons bonne chance.

 

Desperate for a way out

Posted on April 24, 2015 by

Die verzweifelte Suche nach einem besseren Leben – von Bruce Whitehouse

Eine Geschichte über Lamine, ein Malier aus Bamako, auf der Suche nach Hoffnung.

“A tragedy of epic proportions” — that’s how the International Organization for Migration describes what’s been happening to the migrants attempting to cross the Mediterranean this year. On the African continent, while instability and economic stagnation have driven thousands of young people to leave home, chaos in Libya has made it easier for migrants to get access to the Mediterranean coast.

http://www.nytimes.com/interactive/2015/04/20/world/europe/surge-in-refugees-crossing-the-mediterranean-sea-maps.html?_r=0

weiterlesen

 

 

Terror in Mali: Angreifer töten Europäer in Nachtklub in Bamako

Bamako – Mehrere Menschen sind bei einem Angriff von Islamisten auf einen Nachtklub in der malischen Hauptstadt Bamako getötet worden. Wie viele Menschen starben, ist noch unklar: Die Nachrichtenagentur dpa meldet mindestens vier Opfer, darunter ein Belgier. Das habe das Außenministerium in Brüssel bestätigt. Der französische Sender RFI sprach von fünf Toten und mindestens zehn Verletzten.

https://3c.web.de/mail/client/dereferrer?redirectUrl=http%3A%2F%2Fwww.tagesschau.de%2Fausland%2Fmali-anschlag-101.html

Pflanzaktion in der Schule – Essbare Blüten bringen Farbe in den Garten

Drei Säcke Neudohum Blumenerde waren 7.600 km bis nach Fangasso mitgereist. Mit einer gemeinsamen Pflanzaktion essbarer Blüten, neu im Programm von Neudorff, soll eine Erinnerung bleiben. Der Schuldirektor für  die Klassen 1-4, Barnabasse Dembele, Adama Kamate vom Komitee des Centre de Sante, sowie Alfred vom Komitee des Schulgartens waren sofort Feuer und Flamme. Interessiert wurde dies in der Pause den Schülern beobachtet. Das Centre de Sante und die Verwaltung erhielten ebenfalls je ein Planzkit zur Aussaat. Hoffentlich gedeiht dies besser als die Sonnenblumen letztes Jahr. Es ist eben nicht möglich alles 1 zu 1 zu übernehmen. Das Klima und die Sonne sind doch ganz anders.

Alfred, Barnabasse und Adama

Alfred, Barnabasse und Adama

DSCF0180 (320x240)DSCF0215 (640x480)

Es wird angegossen

Es wird angegossen

 

 

 

Erste Sachspenden in Bamako übergeben

Am 12.02.15 wurden die ersten Sachspenden des Fördervereins Kolokani an Yacuba Simbe übergeben. 600 Brillen haben den vielen Erschütterungen überstanden. Herr Simbe transportiert diese per Motorrad weiter nach Kolokani.
Jetzt geht es bald zum nächsten Ort mit der Hoffnung, dort alles genauso heile anliefern und aufbauen zu können.
Dank an die vielen Helfer von unterwegs!

Übergabe der Brillen an Yacumba Simbe

Übergabe der Brillen an Yacumba Simbe

Erste Etappe genommen

Nach dem Start in Göttingen sind nun die ersten 1710 km der Gesamtroute genommen worden. Das Wetter war miserabel Sturm, Regen und Schnee zollten seinen Tribut. So brauchte die Strecke 26 Stunden. Kleine Unstimmigkeiten zwischen Fahrzeug und Fahrer taten ihr übriges.

DSCF0036 (320x235)DSCF3901 (320x239)

 

 

 

 

er Fahrzeug-Check und Räumaktion musste so in der Parkgarage des Supermarktes durchgeführt werden. Morgen geht es weiter nach Algeciras.

Uno-Einsatz: Niederländische Blauhelme töten Rebellen in Mali

21.01.15 Bamako

Die Uno-Friedenstruppe in Mali hat erstmals Aufständische im Norden des Landes beschossen. Niederländische Soldaten töteten dabei mindestens sieben Tuareg-Rebellen. Die wollen nun die Friedensverhandlungen stoppen.

Bamako – Die Uno-Blauhelmtruppe in Mali hat erstmals einen Luftangriff gegen Rebellen im Norden des Landes geflogen. Bei dem Kampfhubschraubereinsatz wurden nach übereinstimmenden Angaben von Anwohnern und Sicherheitsbeamten sieben Aufständische getötet.

Die Uno-Stabilisierungsmission Minusma erklärte, die niederländischen Soldaten hätten auf schweren Beschuss in der Stadt Tabankort reagiert. Die Truppe habe zunächst Warnschüsse abgegeben und erst dann ein Fahrzeug der Milizionäre zerstört. Ein Sprecher der Tuareg-Rebellengruppe MNLA widersprach: Die Blauhelmehätten ohne Vorwarnung gefeuert, sagte er.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/mali-uno-blauhelme-toeten-mnla-rebellen-a-1014099.html